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Prozess- und Organisationsanalyse der Sozialdienste im Kanton Bern Sozialrevisoratsbericht zeigt Verbesserungspotential auf

20. Februar 2020 – Medienmitteilung

Zwischen September und Dezember 2019 wurde bei sieben Sozialdiensten des Kantons Bern eine Prozess- und Organisationsanalyse durchgeführt. Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen Handlungsfelder bei der Wirtschaftlichkeit und der Effizienz der Sozialdienste, der Harmonisierung der Aufsicht und bei der Prüfung von einheitlichen Kontrollstandards auf.

Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) und die Sozialdienste haben in den letzten Jahren gemeinsame Anstrengungen zur Steigerung der Kosteneffizienz unternommen. Deshalb war das Interesse bei den Sozialdiensten und Sozialbehörden von Anfang an gross, als die GSI zur Teilnahme an einem Pilotversuch zur Durchführung eines Sozialrevisorats aufgerufen hat. Ausgearbeitet wurde das Projekt «Sozialrevisorat» im Zusammenhang mit der Motion «Gleiche Vollzugsstandards für Sozialhilfe im ganzen Kanton Bern» (Thomas Brönnimann, GLP). Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG untersuchte im Auftrag der GSI, wie die Sozialdienste stärker auf Leistung und Qualität hin ausgerichtet und geprüft werden können. Für den Pilotversuch ausgewählt wurden die Sozialdienste Bolligen, Brügg, Burgdorf, Interlaken (Region Jungfrau), Köniz, La Neuveville und Sigriswil.

Ergebnisbericht wird vertieft

Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass der Professionalisierungsgrad in den geprüften Sozialdiensten in der Regel hoch ist. Bei der Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Sozialdienste, der Harmonisierung der Aufsicht und der Prüfung von einheitlichen Kontrollstandards sind jedoch Verbesserungen und Optimierungen möglich. Der Ergebnisbericht der KPMG AG enthält ein Bündel von konkreten Massnahmen, die sich sowohl auf Gemeinde- wie auch auf Kantonsebene positiv auf die Effizienz der Sozialdienste auswirken sollen. Die GSI nimmt nun eine Priorisierung der Massnahmen vor und überprüft, wo ein Sozialrevisorat mittel- bis langfristig Verbesserungen erzielen könnte.

In einer zweiten Pilotphase werden die erarbeiteten Instrumente weiterentwickelt und die Aussagekraft mit zusätzlichen Prüfungen vor Ort erhöht. Nach Abschluss der zweiten Pilotphase wird das weitere Vorgehen gemeinsam mit den geprüften Sozialdiensten und den Gemeinden diskutiert.

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