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Flüchtlinge, vorläufig Aufgenommene

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion ist zuständig für die Sozialhilfeunterstützung, die Unterbringung sowie die Förderung der Integration der anerkannten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen.

  • Flüchtlinge sind Personen, die die Flüchtlingseigenschaft gemäss Asylgesetz erfüllen und die deshalb Asyl erhalten. Sie erhalten den Aufenthaltsstatus B und haben freien Zugang zum Arbeitsmarkt. Sie dürfen, wenn der Arbeitgeber den Stellenantritt beim Amt für Migration und Personenstand gemeldet hat (bzw. nach persönlicher Meldung bei selbständiger Erwerbstätigkeit), eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Sie zählen zur Kategorie der anerkannten Flüchtlinge gemäss der Genfer Flüchtlingskonvention.

  • Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge erfüllen zwar die Flüchtlingseigenschaft, sind aber nach nationalem Recht vom Asyl ausgeschlossen. Dabei handelt es sich in der Regel um Personen, die erst durch ihre Ausreise aus dem Herkunftsland zu Flüchtlingen im Sinne des Asylgesetzes wurden. Sie erhalten kein Asyl, sondern eine vorläufige Aufnahme (Aufenthaltsstatus F) und haben ebenfalls freien Zugang zum Arbeitsmarkt. Sie dürfen, wenn der Arbeitgeber den Stellenantritt beim Amt für Migration und Personenstand gemeldet hat (bzw. nach persönlicher Meldung bei selbständiger Erwerbstätigkeit), eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Sie zählen ebenfalls zur Kategorie der anerkannten Flüchtlinge gemäss der Genfer Flüchtlingskonvention.

  • Vorläufig Aufgenommene sind Personen, die die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen und deren Asylgesuch vom Bund abgelehnt wurde, deren Rückkehr ins Herkunftsland aber aus humanitären Gründen nicht möglich, nicht zulässig oder nicht zumutbar ist. Diese Personen erhalten den Aufenthaltsstatus F und haben ebenfalls freien Zugang zum Arbeitsmarkt. Sie dürfen, wenn der Arbeitgeber den Stellenantritt beim Amt für Migration und Personenstand gemeldet hat (bzw. nach persönlicher Meldung bei selbständiger Erwerbstätigkeit), eine Erwerbstätigkeit aufnehmen.

  • Asylsuchende sind Personen, die in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt haben, über das noch nicht abschliessend entschieden wurde. Sie erhalten den Ausweis N, der sie berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten. Sie dürfen während der ersten drei Monate ihres Aufenthalts nicht arbeiten, sondern nur an Beschäftigungsprogrammen teilnehmen. Danach ist eine Erwerbstätigkeit unter gewissen Voraussetzungen möglich.

Übersicht über Status und damit verbundene Rechte und Einschränkungen

Hinweis

Weitere Informationen des Migrationsdienst des Kantons Bern betreffend "Arbeiten mit den Ausweisen F (vorläufig Aufgenommene) und B (anerkannte Flüchtlinge)" 


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gef.be.ch/gef/de/index/migration_integration/migration_integration/fluechtlinge_vorlaeufigaufgenommene.html