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Gesundheitspolitik

Die zentralen Ziele der kantonalen Gesundheitspolitik sind die Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Bevölkerung im Kanton Bern und die gerechte Verteilung von Gesundheitschancen. Der Kanton Bern sorgt für eine gute und wirtschaftlich tragbare integrierte Gesundheitsversorgung der Berner Bevölkerung in allen Regionen. Das beginnt bei der Gesundheitsförderung und Prävention, geht über die Spitalversorgungsplanung, einschliesslich Psychiatrie, Rehabilitation und Rettungswesen und Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung, bis zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten und der Hilfe bei Suchtproblemen. Dazu gehören aber auch die gesund-heitspolizeilichen Funktionen wie die Aufsicht über die Institutionen im Gesundheitsbereich und über die medizinischen Berufe, die Lebensmittel- und die Heilmittelkontrolle inkl. Betäubungsmittelkontrolle.

Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen der kantonalen Gesundheitspolitik sind das Gesundheitsgesetz vom 2. Dezember 1984 (GesG) und das Spitalversorgungsgesetz vom 13. Juni 2013 (SpVG) sowie das Gesetz über die öffentliche Sozialhilfe vom 11. Juni 2001 (Sozialhilfegesetz, SHG).

  • Das Gesundheitsgesetz regelt Vorschriften und Massnahmen zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten, zur Wiedereingliederung nach Krankheiten und Unfällen und für eine angemessene Gesundheitsförderung und anerkannte Prävention.
  • Das Spitalversorgungsgesetz regelt die zweckmässige Steuerung der Spitalversorgung und des Rettungswesens. Dabei besteht der Grundsatz, dass die Spitalversorgung für die Berner Bevölkerung allgemein zugänglich ist, deren Bedarf entspricht und sich durch gute Qualität und Wirtschaftlichkeit auszeichnen soll.
  • Das Sozilahilfegesetz enthält die Grundlagen für die SPITEX-Dienste und Pflegeheime sowie für die Gesundheitsförderung und Suchthilfe.

Die Gesundheitspolitik des Kantons Bern umfasst mehr als nur Krankenversorgung. Sie beachtet, dass Gesundheit und das Risiko zu Erkranken von vielfältigen individuellen und gesellschaftlichen Faktoren abhängig ist. Deshalb steht sie in einem engen Zusammenhang mit anderen Politikbereichen wie Bildungs-, Sozial-, Arbeitsmarkt- oder Familienpolitik und kann daher ihre Wirkung nur durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche entfalten.

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion erstellt verschiedene Berichte für die gesundheitspolitische Planung und Steuerung: Die Versorgungsplanung gemäss Spitalversorgungsgesetz, den Bericht zur Hausarztmedizin und den Gesundheitsbericht des Kantons Bern.

Gesundheitsstrategie des Kantons Bern 2020 – 2030

Die Gesundheitsstrategie des Kantons Bern 2020 – 2030 dient als Richtungsweiser für Entscheide in der kantonalen Gesundheitsstrategie der nächsten 10 Jahre. Sie zeigt auf, wie sich das Gesundheitswesen im Kanton Bern mit seinen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken aktuell präsentiert, welche Trends die Gesundheitsversorgung massgeblich beeinflussen und welche Entwicklungen im Kanton Bern angestrebt werden. Der Regierungsrat hat die Strategie am 12. August 2020 verabschiedet. Sie wird dem Grossen Rat in der Wintersession 2020 zur Kenntnis gebracht.


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