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Einschränkungen in den Aktivitäten des täglichen Lebens

Der Indikator gibt Auskunft über den Anteil Personen in der Berner Bevölkerung, die aufgrund gesundheitlicher Probleme in normalen Tätigkeiten des täglichen Lebens – wie aufstehen, sich waschen und anziehen, essen und Haushaltstätigkeiten – eingeschränkt sind. In der Schweizerischen Gesundheitsbefragung wird nach Einschränkungen gefragt, die mindestens 6 Monate bestehen. Dabei wird zwischen a) stark eingeschränkt, b) eingeschränkt, aber nicht stark und c) überhaupt nicht eingeschränkt unterschieden.

Einschränkungen in den Aktivitäten des täglichen Lebens nach Geschlecht, in Prozent, Vergleich Schweiz

Zusammengefasst waren im Jahr 2012 im Kanton Bern beinahe ein Drittel der Frauen und gut ein Fünftel der Männer aufgrund eines gesundheitlichen Problems in ihren Alltagsaktivtäten wenig bis stark eingeschränkt. 4.2% der Berner Bevölkerung war stark eingeschränkt; in der gesamten Schweiz waren es 4.8%.

  stark eingeschränkt eingeschränkt, aber nicht stark überhaupt nicht eingeschränkt
Männer 3.6 18.4 78.0
Frauen 4.7 27.3 68.0
Total Kanton Bern 4.2 22.9 73.0
Total Schweiz 4.8 19.7 75.5

Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012, Daten Kanton Bern, Bevölkerung ab 15 Jahren, eigene Berechnungen GEF.

Lesebeispiel: Im Jahr 2012 waren im Kanton Bern 3.6% der Männer und 4.7% der Frauen wegen gesundheitlichen Probleme in ihren Alltagsaktivitäten stark eingeschränkt.

Einschränkungen in den Aktivitäten des täglichen Lebens nach Altergruppen

Bild vergrössern Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012, Daten Kanton Bern, Bevölkerung ab 15 Jahren, eigene Berechnungen GEF.

Lesebeispiel: Der Anteil der Personen, die in ihren Alltagsaktivitäten aufgrund gesundheitlicher Probleme eingeschränkt sind, nimmt mit dem Alter zu. In der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen sind 31.4% der Berner Bevölkerung in ihren Aktivitäten eingeschränkt.

Einschränkungen in den Aktivitäten des täglichen Lebens nach höchster abgeschlossener Ausbildung

Bild vergrössern Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Gesundheitsbefragung 2012, Daten Kanton Bern, Bevölkerung ab 25 Jahren, eigene Berechnungen GEF.

Lesebeispiel: Unter den Personen mit einem Tertiärabschluss ist der Anteil jener, die wegen gesundheitlichen Problemen in ihren Alltagsaktivitäten eingeschränkt sind, am kleinsten (20.3%).


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