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Niederschwellige Elternbildung

Familien erfüllen wichtige Funktionen – sowohl für das darin aufwachsende Kind selber wie auch für die Gesellschaft. Möglichkeiten und Grenzen einer Familie beeinflussen die Entwicklung des darin aufwachsenden Kindes deutlich und nachhaltig: Eltern und ihr Erziehungsverhalten haben etwa einen starken Einfluss auf die physische, soziale und psychische Entwicklung des Kindes. Kinder internalisieren zudem über ihre Eltern vermittelte gesellschaftlichen Normen, Werte sowie Denk- und Wahrnehmungsmuster.

Elternbildung bezweckt, Eltern Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln und Handlungsoptionen zu eröffnen, welche sie zur Erfüllung ihrer Erziehungs- und Sozialisationsaufgaben befähigen. Dadurch werden die Eltern gestärkt und zu einem entwicklungsförderlichen Umfeld für die Kinder beigetragen.

Mitfinanzierung 

Eltern, welche in besonderem Mass von Unterstützung durch Elternbildung profitieren können, finden sich oft gerade in Bevölkerungsteilen, welche auf Grund fehlender sprachlicher, kultureller und/oder finanzieller Ressourcen bestehende (kommerzielle) Angebote kaum in Anspruch nehmen. Der Kanton Bern beteiligt sich deshalb im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms sowie des Konzepts zur Frühen Förderung (Umsetzung der Massnahme 7.2) an der Finanzierung von Elternbildungsangeboten, welche die bekannten Hürden aktiv zu umgehen versuchen und dadurch diese Zielgruppe zu erreichen versprechen.

Die Kriterien, welche Angebote zum Erhalt von Mitfinanzierungsbeiträgen erfüllen müssen, sowie deren Begründungen finden Sie im Mitfinanzierungskonzept Niederschwellige Elternbildung. (PDF, 227 KB, 6 Seiten)

Für das Einreichen von Gesuchen um Mitfinanzierung verwenden Sie bitte das Formular für Gesuche um Mitfinanzierung im Bereich der niederschwelligen Elternbildung. (Word, 122 KB, 6 Seiten)

Hinweis

Die aktuell unterstützten Angebote und deren Trägerschaften sind in der Übersichtsliste (PDF, 112 KB, 4 Seiten) zusammengestellt. Die Trägerschaften dürfen für einen Austausch zu Erfahrungen angefragt werden. 

Kantonale Mitfinanzierung des Angebotes „femmesTische“

Im Rahmen der Förderung von Angeboten der niederschwelligen Elternbildung unterstützt der Kanton Bern „femmesTische“. Das Konzept „femmesTische“ versteht sich als Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm. Mehrheitlich Frauen mit einem Migrationshintergrund treffen sich bei einer der Teilnehmerinnen oder in einem dafür geschaffenen institutionellen Rahmen zu moderierten Gesprächsrunden. Weitere Informationen zur Finanzierung finden Sie im Dokument Kantonale Unterstützung „femmesTische". (PDF, 144 KB, 2 Seiten)

Entsprechende Gesuche werden jeweils per Stichtag vom 30. September bearbeitet.
Weiterführende Links: www.femmestische.ch

Hinweis

Der Stichtag für Gesuche zur Mitfinanzierung von Projekten ist der 30. September.

Für Rückfragen steht Ihnen die Abteilung Familie des Sozialamtes (Telefon 031 633 78 83) zur Verfügung.

Für befristete Projekte, welche die Begegnung und den Austausch zwischen MigrantInnen oder MigrantInnen und Einheimischen fördern, beachten Sie bitte den Förderbereich „Soziale Integration“.

Beratung

Die Abteilung Familie berät Einzelpersonen und Körperschaften, welche Formen der Elternbildung anbieten oder planen dies zu tun.

Hinweis

Bitte richten Sie Ihre Frage(n) vorgängig per E-Mail an info.fam.soa@gef.be.ch.

Ja nach Ihrer Präferenz antworten wir Ihnen per Mail, rufen Sie an oder vereinbaren ein Beratungsgespräch. Für Fragen, welche auf Erfahrungen mit bestimmten Umsetzungsformen abzielen, können wir Sie ggf. auch an andere Elternbildungsanbieter vermitteln.


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gef.be.ch/gef/de/index/familie/familie/fruehe_foerderung/Angeboteimueberblick/niederschwellige-elternbildung.html