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Parlamentarische Initiative «Stärkung der Selbstverantwortung im KVG»

14. Dezember 2017 – Medienmitteilung

Der Regierungsrat des Kantons Bern lehnt die Parlamentarische Initiative «Stärkung der Selbstverantwortung im KVG» ab. Die Vorlage will die Selbstverantwortung im Krankenversicherungsgesetz mit einer dreijährigen Vertragsdauer von Krankenversicherungen mit wählbarer Franchise fördern. Während der drei Jahre können die Versicherten zwar weiterhin den Versicherer, aber nicht die gewählte Franchise wechseln. Dies soll verhindern, dass sie zu tieferen Franchisen wechseln, wenn sie einen medizinischen Eingriff planen. Der Regierungsrat erachtet eine mehrjährige Vertragsdauer als verwirrend für die Versicherten. Zudem werde den Sozialdiensten die Flexibilität genommen, ihre Klienten in einem optimalen Modell zu versichern. In seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund befürchtet der Regierungsrat, dass mit einer dreijährigen Vertragsdauer künftig noch weniger Menschen in günstigere Versicherungen wechseln werden als derzeit. Sie würden eher ermutigt, sich mit der ordentlichen Franchise zu versichern. Zwar würden sie so höhere Prämien zahlen. Aber das deutlich kleinere Risiko eigener Zusatzkosten über drei Jahre hinweg werde dies wohl aufwiegen.

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