Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Zurück zur Übersicht über die aktuellen Meldungen

Zur Zukunft des Spitals von Moutier Regierungsrat will beste Lösung zur Erhaltung des Standorts und der Arbeitsplätze

6. September 2018 – Medienmitteilung

Die Erhaltung der Spitalstandorte im Berner Jura sowie der damit verbundenen Arbeitsplätze hat für den Regierungsrat des Kantons Bern Priorität. In einem Antwortschreiben an die jurassische Kantonsregierung erinnert er daran, dass der geplante Verkauf des Spitals Moutier nur eine von mehreren Optionen ist. Er erneuert darin sein Angebot, dass das Spital Moutier von beiden Kantonen und einem privaten Träger übernommen werden soll. Mit Interesse erwartet er nun die Antwort und allfällig weitere Vorschläge der jurassischen Behörden.

In einem Schreiben an die jurassische Kantonsregierung erinnert der Regierungsrat an seine an der tripartiten Konferenz vom 27. Juni 2018 eingegangene Verpflichtung, alles daran zu setzen, um die Lage in Moutier zu beruhigen und zwischen den beiden Kantonen den Weg der Normalisierung fortzusetzen. Vor diesem Hintergrund hat die Juradelegation des Regierungsrates in corpore am Treffen teilgenommen, das am vergangenen 3. September unter der Ägide des Bundes in Moutier stattgefunden hat.

Das Vorhaben des Kantons Bern, das Spital Moutier zu verkaufen, sei nicht neu, unterstreicht der Regierungsrat in seinem Schreiben. Die jurassische Regierung selbst habe in ihrer Antwort vom 15. Mai 2018 auf die parlamentarische Anfrage Gigon auf diese Möglichkeit hingewiesen, indem sie betonte, der Regierung oder dem Spital Jura stünden keine rechtlichen Mittel zur Verfügung, um sich dem Verkauf des Spitalstandorts Moutier an eine private Trägerschaft zu widersetzen.

Bedürfnis nach Stabilität

Für den Regierungsrat liegt die Priorität bei der Erhaltung der bernjurassischen Spitalstandorte sowie der damit zusammenhängenden Arbeitsplätze. Die in Moutier herrschende Ungewissheit beeinträchtige den Betrieb des Hôpital du Jura bernois (HJB) an seinen Standorten in Moutier und Saint-Imier und erschwere die kantonale Spitalplanung. Die Spitalleitung und das Personal bräuchten für die Zukunft stabile Verhältnisse und Sicherheit.

Da es derzeit keine anderen konkreten Perspektiven gebe, hat der Verwaltungsrat des HJB beschlossen, den Verkauf des Spitals Moutier in die Wege zu leiten. Eine private Spitaleinrichtung könnte Teil der kantonalen Planung sein, so wie dies bereits für andere Privatspitäler auf der Spitalliste des Kantons Bern der Fall ist.

Der Verwaltungsrat des HJB geniesst das volle Vertrauen des Regierungsrates. Solange keine andere Lösung in Sicht ist, ist die bernische Kantonsregierung nicht bereit, den Verkauf auszusetzen. Die Suche nach einer dauerhaften Grundlage für die Zukunft des Spitals Moutier ist dringend, da sich die Spitallandschaft rasch verändert. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, das Ergebnis der Verhandlungen über den allfälligen Kantonswechsel Moutiers abzuwarten.

Weitere Optionen

Wie der Gesundheitsdirektor des Kantons Bern seinem jurassischen Amtskollegen mitgeteilt hat, sind der Regierungsrat und der Verwaltungsrat offen für weitere Optionen, wie zum Beispiel eine Übernahme des Spitals Moutier durch drei Aktionäre: Die Kantone Bern und Jura sowie eine private Trägerschaft. Sobald die Kantonszugehörigkeit der Stadt Moutier definitiv geklärt ist, könnte dann einer der beiden Kantone seine Anteile verkaufen.

Dieser Vorschlag wurde bisher nicht weiterverfolgt. Nach der schriftlichen Bestätigung seines Angebots zur Zusammenarbeit wartet der Regierungsrat des Kantons Bern mit Interesse auf die Antwort der jurassischen Kantonsregierung bzw. auf weitere Vorschläge in Bezug auf die Zukunft des Spitals Moutier.

Zurück zur Übersicht über die aktuellen Meldungen


Weitere Informationen



Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gef.be.ch/gef/de/index/direktion/ueber-die-direktion/aktuell.html