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Bilanz der temporären Arbeitsgruppe Arbeitsintegration Arbeitsintegration und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

6. Juli 2018 – Medienmitteilung

Damit die Integration in den Arbeitsmarkt gelingt, braucht die Wirtschaft einen besseren Zugang zu Informationen über Arbeitssuchende aus dem Sozialhilfe-, Asyl- und Flüchtlingsbereich. Längere Einarbeitungszeiten sollen vom Kanton abgegolten und die Verwaltungsprozesse vereinfacht werden. Der Kanton seinerseits will Klienten und Unternehmen vermehrt durch Job Coaches begleiten. Dies ist die Bilanz der temporären Arbeitsgruppe Integration, die von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion im September 2017 eingesetzt wurde.

Die rasche Integration in den Arbeitsmarkt ist die einzige Möglichkeit, damit Sozialhilfebeziehende, anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene nicht über lange Zeiträume auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) hat vor rund neun Monaten eine Arbeitsgruppe unter Einbezug der Wirtschaft, von Sozialdiensten und Institutionen zusammengestellt, um wirksame Massnahmen zur Arbeitsintegration zu definieren und auf die Bedürfnisse der Wirtschaft auszurichten.

Besserer Zugang zu Informationen

Damit Bezügerinnen und Bezüger von Sozialhilfe möglichst rasch in den Arbeitsmarkt integriert und längerfristig ihren Lebensunterhalt selbstständig erwirtschaften können, braucht es Anstrengungen von allen Seiten. Der Kanton stellt für die Arbeitsintegration die direkte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft an erste Stelle. An den drei Arbeitsgruppensitzungen kam klar zum Ausdruck, dass sich die Wirtschaft einen besseren und schnelleren Zugang zu Informationen wünscht. Ausserdem wurde vorgeschlagen, ein effizientes online Suchportal zur Verfügung zu stellen, so dass Stellenanbieter mögliche Kandidatinnen und Kandidaten sehr rasch und standardisiert auffinden können.

Abgeltung der Einarbeitungszeit und schlankere Verwaltungsprozesse

Die Wirtschaft wäre bereit, mehr Arbeitsplätze für die Integration anzubieten, ist jedoch darauf angewiesen, dass eine eventuell länger dauernde Einarbeitungszeit oder Teilzeitmodelle entsprechend der Produktivität abgegolten werden. Es wird auch gewünscht, dass bei der Anstellung von Personen des Integrationsbereichs der damit verbundene Zeitaufwand für Unternehmen verringert wird. Sei dies bei der Kandidatinnen- und Kandidatensuche oder den vor- und nachgelagerten administrativen Prozessen mit Ämtern und anderen Stellen. Hier ist die Verwaltung gefordert, schlankere Prozesse zu definieren und neue Modelle anzubieten. 

Begleitung durch Job Coaches

Die GEF will die Klienten und die Unternehmen vermehrt durch Job Coaches begleiten lassen, die die Wirtschaft gut kennen. Für die zweite Gruppe der Betroffenen, Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene,  wird es an den künftigen regionalen Partnern der GEF sein, praxistaugliche Modelle dieser Begleitung umzusetzen.

Die GEF wird die Inputs der Wirtschaftsvertreter aktiv weiterverfolgen und den Austausch auch nach dem Abschluss der temporären Arbeitsgruppe in einem neuen, erweiterten Rahmen fortsetzen.

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