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Coronavirus (Covid-19)

Opferhilfe - Häusliche Gewalt und Corona-Situation

Dienstleistungen sind sichergestellt

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Letzte Aktualisierung: 11.02.2020

  • Die Fachstellen der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) bieten ihre Angebote im Rahmen der geltenden Vorgaben und unter Einhaltung aller erforderlichen Schutzmassnahmen an.
  • Gemäss geltender COVID-19-Verordnung besondere Lage des Bundes gelten für Betriebe, die als «soziale Einrichtungen» eingestuft sind, z.T. weniger Einschränkungen. Laut Rechtsdienst des Bundesamts für Gesundheit BAG ist es im Ermessen der Kantone diese Einstufung vorzunehmen. Im Kanton Bern werden OKJA-Fachstellen der Gemeinden als soziale Einrichtungen eingestuft.
  • Die OKJA-Fachstellen verfügen über ein an ihre Gegebenheiten vor Ort angepasstes Schutzkonzept, welches den Standards der Branchenkonzepte genügt und etwaige kantonale Vorgaben beachtet. Der kantonale Verband offene Kinder und Jugendarbeit voja und der national tätige Dachverband offene Kin-der und Jugendarbeit DOJ stellen Musterschutzkonzepte bereit:
  • Im Rahmen der Aufsicht kontrolliert die zuständige kommunale Behörde die Einhaltung der Schutzkonzepte.
  • Good-practice Beispiele für Angebote unter Einbezug der aktuellen epidemiologischen Lage werden auf der Webseite der voja zu Corona wie auch auf dem Ideenpool OKJA und Corona des DOJ laufend gesammelt.
     

Kindertagesstätten und Tagesfamilienorganisationen

Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

Was gilt aktuell?

  • Kitas und Tagesfamilienorganisationen müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Schutzkonzept aktuell ist und strikt angewendet wird.  Musterschutzkonzepte finden Sie weiterhin auf der Webseite von kibesuisse. Die zuständige Aufsichtsbehörde kontrolliert im Rahmen der Aufsicht, ob diese Vorgaben eingehalten werden. 
  • Zum Verbot Menschenansammlungen über 15 Personen im öffentlichen Raum und zum Verbot von privaten Treffen in Innenbereichen mit höchstens 10 Personen:
    Die Vorgabe der Beschränkung von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum auf 15 Personen kommt im Bereich der familienergänzenden Bildung und Betreuung nicht zur Anwendung. Tagesfamilien fallen nicht unter die 10er-Regel im privaten Raum und können ihr Angebot weiterhin im gewohnten Rahmen und unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes anbieten. Quelle: Merkblatt von kibesuisse 
    Trägerschaften Umgang mit Covid-19 in Bildungs- und Betreuungsinstitutionen (Kita/SEB/TFO)
  • Home-Office-Pflicht: Arbeitgebende sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist (z.B. administrative Tätigkeiten). Besonders gefährdete Personen: Gemäss Art. 27a der Covid-19-Verordnung 3 für besonders gefährdete Personen sind Arbeitgber verpflichtet, sofern dies möglich ist, besonders gefährdeten Personen zu ermöglichen, ihre Arbeitsverpflichtungen von zu Hause zu erledigen. Dabei kann ihnen z.B. eine angemessene Ersatzarbeit zugewiesen werden. Ist aus betrieblichen Gründen die Präsenz vor Ort unabdingbar, sind enge Kontakte mit anderen Personen auszuschliessen respektive weitere Schutzmassnahmen zu ergreifen. Besonders gefährdete Personen, welche am Arbeitsplatz nicht ausreichend geschützt werden können, werden unter Lohnfortzahlung von ihrer Arbeitspflicht befreit. Es besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung.
  • Zum Umgang mit Coronavirus-Infektionen in Kindertagesstätten (PDF, 286 KB, 3 Seiten)  
  • Der Umgang mit COVID-19-Erkrankungen in Tagesfamilien wird individuell von den Contact Tracern mit den Tagesfamilien gemäss ihrer Situation festgelegt. Bezüglich Schutz- und Hygienemassnahmen halten sich Tagesfamilien an die Regeln, wie sie auch sonst für Einzelpersonen und Familien gelten.
  • Falls Institutionen coronabedingt den Betreuungsschlüssel (inkl. die Quote an fachqualifiziertem Personal) nicht mehr einhalten können, bitten wir Sie umgehend mit der zuständigen Aufsichtsbehörde (Gemeinde oder kantonales Jugendamt) Kontakt aufzunehmen. Die Gemeinden mit Aufsichtsfunktion bzw. das kantonale Jugendamt können Institutionen erlauben, temporär und im Einzelfall von den geltenden Vorgaben abzuweichen, so lange das Kindeswohl gewährleistet ist. Die Unterschreitung des Betreuungsschlüssels ist mit grosser Zurückhaltung anzuwenden und nur für eine sehr begrenzte Zeit möglich.
  • Finanzierung von coronabedingten Ausfällen: Die Notverordnungen zur Finanzierung von coronabedingten Ausfällen von Bund und Kanton sind nicht mehr gültig. Bei Quarantänemassnahmen unterstützt in vielen Fällen der Corona-Erwerbsersatz oder Kurzarbeitsentschädigung.
  • Falls Sie Betreuung nicht mehr anbieten können, entscheidet der Vertrag zwischen Ihnen und den Eltern ob die Gebühren weiterhin geschuldet sind. Nur wenn die Eltern weiterhin Betreuung bezahlen müssen, laufen auch die Betreuungsgutscheine weiter. 
  • Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Februar 2021 Lockerungsmassnahmen per 1. März 2021 beschlossen. Singkreise und weitere gesangliche Aktivitäten von Kindern sind wieder erlaubt. Beim Singen besteht jedoch ein sehr hohes Übertragungsrisiko des Virus, weshalb Schutzvorkehrungen unter den anwesenden Erwachsenen (Tragen von Hygienemasken und Abstandhalten) weiterhin eingehalten und im betrieblichen Schutzkonzept festgehalten werden müssen.

 

Hinweis

Das Meldeportal für Einsätze im Rahmen der COVID-19-Pandemie des Kantons Bern funktioniert auch für die Personal- und Platzvermittlung im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung.

Ältere Informationen

 

Weitere Informationen

Ihre Daten können helfen, Leben zu retten.

Laufend aktualisierte Informationen zur Lage im Kanton Bern.

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gef.be.ch/gef/de/index/direktion/organisation/soa/Coronavirus.html