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Coronavirus (Covid-19)

Opferhilfe - Häusliche Gewalt und Corona-Situation

Dienstleistungen sind sichergestellt

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Letzte Aktualisierung: 11.02.2020

  • Die Fachstellen der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) bieten ihre Angebote im Rahmen der geltenden Vorgaben und unter Einhaltung aller erforderlichen Schutzmassnahmen an.
  • Gemäss geltender COVID-19-Verordnung besondere Lage des Bundes gelten für Betriebe, die als «soziale Einrichtungen» eingestuft sind, z.T. weniger Einschränkungen. Laut Rechtsdienst des Bundesamts für Gesundheit BAG ist es im Ermessen der Kantone diese Einstufung vorzunehmen. Im Kanton Bern werden OKJA-Fachstellen der Gemeinden als soziale Einrichtungen eingestuft.
  • Die OKJA-Fachstellen verfügen über ein an ihre Gegebenheiten vor Ort angepasstes Schutzkonzept, welches den Standards der Branchenkonzepte genügt und etwaige kantonale Vorgaben beachtet. Der kantonale Verband offene Kinder und Jugendarbeit voja und der national tätige Dachverband offene Kin-der und Jugendarbeit DOJ stellen Musterschutzkonzepte bereit:
  • Im Rahmen der Aufsicht kontrolliert die zuständige kommunale Behörde die Einhaltung der Schutzkonzepte.
  • Good-practice Beispiele für Angebote unter Einbezug der aktuellen epidemiologischen Lage werden auf der Webseite der voja zu Corona wie auch auf dem Ideenpool OKJA und Corona des DOJ laufend gesammelt.
     

Kindertagesstätten und Tagesfamilienorganisationen

Letzte Aktualisierung: 19.01.2021

Was gilt aktuell?

  • Kitas und Tagesfamilienorganisationen müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Schutzkonzept aktuell ist und strikt angewendet wird.  Musterschutzkonzepte finden Sie weiterhin auf der Webseite von kibesuisse. Die zuständige Aufsichtsbehörde kontrolliert im Rahmen der Aufsicht, ob diese Vorgaben eingehalten werden.
  • Die Vorgabe der Beschränkung von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum auf 5 Personen (Art. 3c Abs. 1 der Covid-19-Verordnung besondere Lage) kommt gemäss Auskunft des BAG im Bereich der familienergänzenden Bildung und Betreuung nicht zur Anwendung. Details finden Sie im Merkblatt «Trägerschaften Umgang mit Covid-19 in Bildungs- und Betreuungsinstitutionen (Kita/SEB/TFO)» von kibesuisse. Auch Tagesfamilien fallen nicht unter die 5er-Regel im privaten Raum und können ihr Angebot weiterhin im gewohnten Rahmen und unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes anbieten.
  • Home-Office-Pflicht: Arbeitgebende sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist (z.B. administrative Tätigkeiten). Besonders gefährdete Personen: Gemäss Art. 27a der Covid-19-Verordnung 3 für besonders gefährdete Personen sind Arbeitgber verpflichtet, sofern dies möglich ist, besonders gefährdeten Personen zu ermöglichen, ihre Arbeitsverpflichtungen von zu Hause zu erledigen. Dabei kann ihnen z.B. eine angemessene Ersatzarbeit zugewiesen werden. Ist aus betrieblichen Gründen die Präsenz vor Ort unabdingbar, sind enge Kontakte mit anderen Personen auszuschliessen respektive weitere Schutzmassnahmen zu ergreifen. Besonders gefährdete Personen, welche am Arbeitsplatz nicht ausreichend geschützt werden können, werden unter Lohnfortzahlung von ihrer Arbeitspflicht befreit. Es besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung.
  • Zum Umgang mit an Covid-19 erkrankten Kindern oder Betreuungspersonen oder bei Verdachtsfällen von Covid-19-Erkrankungen gelten diese Richtlinien.
  • Merkblatt für Eltern, bei welchen Krankheitssymptomen der Besuch der Betreuung möglich ist: Der Kanton stellt hier ein Merkblatt zum Schulbesuch (Zyklus 1 und 2) in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Das Merkblatt wurde für die Schule erarbeitet aber kann sehr gut auch von den Betreuungseinrichtungen verwendet werden.
  • Bei positiven Coronafällen in Kitas wendet der Kanton Bern grundsätzlich die Zürcher Quarantäneregeln (PDF, 195 KB, 5 Seiten) an. Bitte handeln Sie bereits nach den Zürcher Quarantäneregeln, auch wenn das Kantonsarztamt / Contact-Tracing noch keinen Kontakt mit Ihnen aufgenommen hat. Bitte informieren Sie das Kantonsarztamt per Mail an epi@be.ch über die getroffenen Massnahmen. Achtung: Falls die Varianten aus Grossbritannien oder Südafrika im Spiel sind, wird das Kantonsarztamt strengere Regeln und erweiterte Quarantänemassnahmen kommunizieren.
  • Nach wie vor gilt, dass in Kitas keine gesetzliche Maskenpflicht besteht. Die Zürcher Quarantäneregeln lassen es aber sinnvoll erscheinen, dass in vielen Situationen auch in Kitas mit Masken gearbeitet wird. Wo dies nicht angebracht ist, sollen sehr bewusst und dokumentiert Ausnahmen gemacht werden. Dies reduziert die Kontakte, die eine Quarantäne nötig machen. Die Anzahl Ausnahmen sollte angesichts der aktuellen angespannten Lage (neue, hochansteckende Virusvarianten) jedoch kritisch überprüft werden. Wichtig: Wenn besonders gefährdete Personen vor Ort beschäftigt werden, ist es unabdingbar, dass alle Mitarbeitenden im gleichen Raum ständig eine Maske tragen. Ausnahmen dürfen in diesem Setting keine gemacht werden.  
  • Der Umgang mit COVID-19-Erkrankungen in Tagesfamilien wird individuell von den Contact Tracern mit den Tagesfamilien gemäss ihrer Situation festgelegt. Bezüglich Schutz- und Hygienemassnahmen halten sich Tagesfamilien an die Regeln, wie sie auch sonst für Einzelpersonen und Familien gelten.
  • Falls Institutionen coronabedingt den Betreuungsschlüssel (inkl. die Quote an fachqualifiziertem Personal) nicht mehr einhalten können, bitten wir Sie umgehend mit der zuständigen Aufsichtsbehörde (Gemeinde oder kantonales Jugendamt) Kontakt aufzunehmen. Die Gemeinden mit Aufsichtsfunktion bzw. das kantonale Jugendamt können Institutionen erlauben, temporär und im Einzelfall von den geltenden Vorgaben abzuweichen, so lange das Kindeswohl gewährleistet ist. Die Unterschreitung des Betreuungsschlüssels ist mit grosser Zurückhaltung anzuwenden und nur für eine sehr begrenzte Zeit möglich.
  • Finanzierung von coronabedingten Ausfällen: Die Notverordnungen zur Finanzierung von coronabedingten Ausfällen von Bund und Kanton sind nicht mehr gültig. Bei Quarantänemassnahmen unterstützt in vielen Fällen der Corona-Erwerbsersatz oder Kurzarbeitsentschädigung.
  • Falls Sie Betreuung nicht mehr anbieten können, entscheidet der Vertrag zwischen Ihnen und den Eltern ob die Gebühren weiterhin geschuldet sind. Nur wenn die Eltern weiterhin Betreuung bezahlen müssen, laufen auch die Betreuungsgutscheine weiter. 
  • Das vom Bund ausgesprochene schweizweite Singverbot ab dem 9. Dezember 2020 gilt explizit auch für Kindertagesstätten, schulergänzende Tagesstrukturen sowie für die Tagesfamilienbetreuung. Vom Verbot ausgenommen sind einzig die obligatorischen Schulen sowie der Familienkreis. Singen ist ab dem 9. Dezember 2020 explizit drinnen und draussen bis auf Weiteres untersagt.
 

Hinweis

Das Meldeportal für Einsätze im Rahmen der COVID-19-Pandemie des Kantons Bern funktioniert auch für die Personal- und Platzvermittlung im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung.

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Weitere Informationen

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Laufend aktualisierte Informationen zur Lage im Kanton Bern.

 


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