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LoA - Lösungsorientiertes Arbeiten

LOA, der systemisch-lösungsorientierte Ansatz

Grundlage unseres pädagogischen Arbeitens ist der systemisch-lösungsorientierte Ansatz von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Die damit einhergehende Haltung, dass jeder Mensch seinem Leben einen positiven Sinn geben will und dass er die dazu erforderlichen Ressourcen in sich trägt, ist unser oberstes Gebot.

Jede und jeder im System muss bereit sein, einen entsprechenden Beitrag zu leisten, damit kleine und grössere Entwicklungsschritte möglich werden. Das erfordert eine vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit.

Demgemäss werden die Kinder und Jugendlichen und deren Eltern sowie die Mitarbeiterschaft vor allem mit ihren Stärken und Ressourcen wahrgenommen und lösungsorientiert begleitet.

Was heute unsere massgebende Haltung und pädagogische Ausrichtung ausmacht, begann mit einer Initialveranstaltung im Jahr 2003 mit Marianne und Kaspar Baeschlin und wurde darauf Schritt für Schritt in die Konzepte und Arbeitsinstrumente übertragen. Das LOA-Konzept wird laufend überprüft und weiterentwickelt und verfügt über einige Qualitätsmerkmale:

  • Das LOA-Konzept gilt für alle Betriebszweige: Sozialpädagogik, Sonderpädagogik, Agogik, Verwaltung und Leitung inklusive Personalführung.
  •  Heute weisen mehrere Mitarbeitende eine Zusatzausbildung im Bereich des LOA sowie der des LOA-Trainers oder des LOA-Coaches nach.
  • Ein internes Weiterbildungskonzept sieht die Einführung der neuen Mitarbeitenden sowie das Vertiefen des Ansatzes für das gesamte Personal vor.
  • Die LOA-Trainer bieten jährlich mehrere Workshops zu Themen rund um das lösungsorientierte Arbeiten an. Auch externe Spezialisten werden eingeladen und beauftragt, Workshops durchzuführen.
  • Wir stehen zu anderen Institutionen, die nach den LOA-Grundsätzen arbeiten, in regelmässigem Kontakt.
  • Bei den die Klienten betreffenden Besprechungen, Sitzungen, Protokollen und Tagebucheinträgen achten wir auf die „50% - Regel“.
  • Die auf der Zeitachse ausgerichtete Struktur der Entwicklungsplanung gibt einen gut erkennbaren Rahmen vor: Vom Eintritt bis zum Austritt sind lösungsorientierte Oasen-, Förder- und Standortgespräche vorgegeben. Hinzu kommen Perspektiven- und, falls notwendig, Krisengespräche. Beginnend mit ersten Zielvereinbarungen beim Aufnahmegespräch werden diese Zielsetzungen fortlaufend mit Kind/Jugendlichem/Eltern und Zuweisenden überprüft bis hin zum einmal anstehenden Austrittsgespräch.
  • Den einzelnen Gesprächen liegt eine klare Struktur zugrunde: Da wird zunächst vom positiven Istzustand (Was läuft gut und soll so bleiben?) ausgegangen, um danach zur Überprüfung (Was habe ich erreicht und wie habe ich das geschafft?) zu kommen, bis schliesslich der nächste Schritt (Was will ich als nächstes erreichen?) gemacht werden kann. Dabei wird konsequent auf die Stärkung der Kinder und Jugendlichen geachtet.

Krisen und Rückschläge gehören zu jedem Entwicklungsprozess. Das fordert dann unsere Professionalität und unsere Geduld: Ein „Nie“ lassen wir nicht gelten, wir suchen die Ausnahme. Ein „Kann-ich-nicht“ oder „Gelingt-mir-nicht“, erfassen nicht als Fakt, sondern als ein „Noch-nicht“, als eine Chance eines in der Zukunft möglichen und machbaren Schrittes.


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