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Newsletter Kantonsarztamt COVID-19 09/2020

Die grosse Dynamik der Ereignisse in der Schweiz fordert uns alle. In der Folge finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Anpassungen des BAG. Wir danken an dieser Stelle einmal explizit allen Ärztinnen und Ärzten und Ihren Teams sehr herzlich, die sich in eigener Initiativen regional koordinieren und solange Material vorhanden ist, beim Testen mithelfen und auch bei der ambulanten Behandlung von COVID-19 Patienten!

Ziel Prioritäten der Anpassungen durch das BAG
Das BAG hat neue Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten inklusive Begründung publiziert: Es gilt neu, dass sich alle erkrankten Personen (labor-bestätigt oder nicht) in die mindestens 10-tägige Selbst-Isolation begeben. Ihre engen Kontaktpersonen sollen neu ebenfalls für 10 Tage in Selbst-Quarantäne zuhause bleiben. Demzufolge sind auch die Merkblätter angepasst worden.

Umgang mit Patienten
Bitte fordern Sie alle Patientinnen und Patienten der Risikogruppen (gemäss BAG) EINDRINGLICH auf, zuhause zu bleiben und sich strikte an die Abstandsregeln und die Hygienemassnahmen zu halten. Alle anderen Personen in nicht-systemkritischen Berufen sollen ebenso nach Möglichkeit zuhause bleiben (Home-Office) und die Hygienemassnahmen strikte einhalten. Die Botschaft des BAG «Die Lage ist ernst!» und die damit verbundenen Handlungsanweisungen sind im folgenden Kurzfilm zusammengefasst: Coronavirus - Die Lage ist ernst!

Besonders gefährdete Personen
Welche Atemwegserkrankungen sollen der Risikogruppe zugeteilt werden? Siehe Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie.

Empfehlung betreffend Hypertonie – nur nicht behandlungsbedürftige Hypertonie ist kein Risikofaktor.

Ärztliche Bestätigung für besonders gefährdete Personen
Auf Grund verschiedener Anfragen und Meldungen weisen wir Sie daraufhin, dass Hausärztinnen und Hausärzte keinesfalls besonders gefährdete Personen mit AUF Zeugnis krankschreiben sollen! Das einzige was sie auf Anfrage tun müssen, ist schriftlich bestätigen, ob eine Person zu einer vom BAG definierten Risikogruppe gehört oder nicht. Es ist laut BAG nicht notwendig auszuführen zu welcher Risikogruppe eine Person gehört, bzw. wenn dann nur sehr allgemein. Also keine genaue Diagnose angeben.

Impfempfehlungen Kinder und Jugendliche während der Pandemie
Das BAG, die Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie und die EKIF haben Richtlinien für routinemässige Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern im Zusammenhang mit COVID-19 publiziert.

SARS-Cov-2 Diagnostik
Bitte halten Sie sich bei COVID-19 Testungen genau an die Beprobungskriterien des BAG. Das BAG hat die Kantone über den Rückgang der Testkapazitäten informiert, aufgrund des Mangels an Testreagenzien. Der Kanton Bern hat den Aufbau der Testzentren solange sistiert bis das erforderliche Abstrich-Material und Labor-Reagenzien wieder ausreichend verfügbar sind.

Meldungen
Ab sofort sind nur noch Meldungen innerhalb von 24 Stunden an das Kantonsarztamt und das BAG einzureichen zu:
- klinischen Befunden von hospitalisierten, mittels PCR laborbestätigten COVID-19-Fällen (Meldung durch Spitäler)
- klinischen Befunden nach Todesfall von mittels PCR laborbestätigten COVID-19-Fällen

Die Spitäler werden in einem separaten Schreiben informiert werden.

Diese Änderung dient dazu, auch bei den Meldungen zu klinischen Befunden auf die schweren Fälle zu fokussieren.

Empfehlung gegen Ibuprofen-Einsatz zurückgezogen
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre Warnung vor einer Einnahme von Ibuprofen bei Covid-19-Patienten zurückgenommen. Dafür konsultierten die WHO-Experten Studien und Ärzte. Das BAG hat die entsprechende Warnung aus seiner Webseite gelöscht. 

Es ist leider unausweichlich, dass wir teilweise auch in kurzen Abständen per Newsletter auf Änderungen und neue Empfehlungen und Weisungen aufmerksam machen müssen.

Wir danken Ihnen allen für Ihr grosses Engagement in diesen herausfordernden Zeiten.

 

 
 

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