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Newsletter Kantonsarztamt - COVID-19 07/2021

Informationen des BAG Covid-19-Impfung

Das BAG orientiert die Leistungserbringer in diesem Schreiben (PDF, 302 KB, 2 Seiten) über folgende Themen: Impfeinwilligung bei unter 18-Jährigen, zusätzliche Nummer Infoline Covid-19-Impfung sowie Neuigkeiten und Anpassungen Informationsmaterialen Gesundheitsfachpersonen.

Wichtige Anpassungen sind das Impfschema bei Personen mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion und die Impfung von schwangeren Frauen mit chronischen Krankheiten und erhöhtem Expositionsrisiko (insbesondere Gesundheitspersonal). Das BAG hat dies im Factsheet (PDF, 364 KB, 2 Seiten) und in der Checkliste (PDF, 479 KB, 2 Seiten) mRNA-Impfstoffe aktualisiert. Ergänzende Angaben entnehmen Sie den Impfempfehlungen (PDF, 409 KB, 26 Seiten) für mRNA-Impfstoffe gegen Covid-19 des BAG und der EKIF.

Impfende Ärztinnen und Ärzte (mit VacMe Zugang) finden Erklärungen zum technischen Vorgehen beim Impfprozess für Personen mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion im VacMe Blog. In Zusammenhang mit den Informationen zur Impfeinwilligung bei unter 18-Jährigen des BAG weisen wir darauf hin, dass aktuell lediglich der Impfstoff Comirnaty® von Pfizer/BioNTech von Swissmedic eine Zulassung für Personen ab dem Alter von 16 Jahren hat.  

Kontaktquarantäne bei vollständig geimpften Personen

Das BAG und die Vereinigung Kantonsärztinnen und Kantonsärzte der Schweiz (VKS) haben Empfehlungen (PDF, 129 KB, 2 Seiten) für mit mRNA-Impfstoff geimpfte Personen publiziert. Folgende Personen gelten als vollständig geimpft:

  • Entweder eine Impfung mit 2 Dosen eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes, ab dem 15. Tag nach der 2. Dosis
  • Oder ab dem 15. Tag nach der einzigen Dosis eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes für Personen mit einer zurückliegenden bestätigten SARS-CoV-2 Infektion.

Bei beiden in der Schweiz zugelassenen Impfstoffen liegen nach aktueller Einschätzung ausreichende Hinweise vor, dass SARS-CoV-2-Übertragungen deutlich reduziert werden. Eine Aussage zur Schutzdauer länger als 6 Monate kann aktuell nicht gemacht werden. Deshalb gilt für diese Personen während 6 Monaten nach der Impfung: Ab dem 15. Tag nach der letzten Dosis kann auf eine Quarantäne nach einem engen Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall verzichtet werden. Diese Empfehlung wird im Kanton Bern im Contact Tracing umgesetzt. Als Impfnachweis in diesem Zusammenhang gilt die von der impfenden Stelle ausgehändigten Bescheinigungen oder ein Eintrag im Impfausweis. Allfällige ausländische Impfnachweise werden durch den kantonsärztlichen Dienst geprüft. Der kantonsärztliche Dienst kann in begründeten Fällen (z.B. bei einer neuen Virusvariante) auch bei vollständig geimpften Personen eine Kontaktquarantäne anordnen.

Kontaktquarantäne bei genesenen Personen

Gestützt auf die gleiche Grundlage können die Kantone die Quarantäneausnahme für genesene Personen auf 6 Monate ausweiten. Dies wird im Kanton Bern im Contact Tracing umgesetzt.

Repetitives Testen bei vollständig geimpften und genesenen Personen

Bei vollständig geimpften Personen (Definition siehe oben) und bei genesenen Personen ist die Übertragung von COVID-19 wenig wahrscheinlich. Das Testen ohne Symptome bei vollständig mit mRNA-Impfstoff geimpften Personen und bei genesenen Personen innerhalb von 6 Monaten nach der Impfung bzw. Ende der Isolation ist nicht empfohlen (z.B. repetitive Testungen in Betrieben). Ausgenommen sind kantonsärztlich angeordnete Testungen im Rahmen von Ausbruchsabklärungen.

Bei vollständig geimpften Personen mit Symptomen ist ein Test und primär eine PCR empfohlen. Bei genesenen Personen mit Symptomen ist ebenfalls ein Test empfohlen.

Bekämpfung besorgniserregender Virusvarianten (VOC/VOI)

Das BAG hat die Kantone angewiesen, die Verbreitung der Virusvariante P1 (Brasilien und Kanada) konsequent zu bekämpfen. Auch in Südafrika und Indien sind neue Virusvarianten vorkommend, deren Ausbreitung in der Schweiz verhindert werden soll. Die Reisenden aus diesen Ländern müssen sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung begeben und dort 10 Tage in Quarantäne bleiben. Die Einreisequarantäne gilt seit dem 26.04.2021 auch für Indien.

Wir weisen zudem darauf hin, dass bei Reiserückkehrern aus Brasilien, Kanada, Südafrika und Indien bei positivem Antigen-Schnelltestresultat direkt eine PCR erfolgen sollte und bitte um eine Meldung an epi@be.ch. Der kantonärztliche Dienst wird bei diesen Fällen die Veranlassung einer Sequenzierung prüfen. 

 

10.05.2021 / kaza 


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