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Newsletter Kantonsarztamt - COVID-19 02/2021

Neue Varianten von SARS-CoV-2

Im Newsletter vom 04.01.2021 haben wir Sie über die neuen Varianten von SARS-CoV-2 (VOC=Variant of Concern) informiert und die Massnahmen (intensives Contact Tracing, Teststrategie) beschrieben, die auf eine Verlangsamung der Ausbreitung dieser Mutationen abzielen. Damals gab es im Kanton Bern vier nachgewiesene VOC-Fälle, alle mit einem ge-sicherten epidemiologischen Link zu Grossbritannien. Zwischenzeitlich ist die Zahl bestätig-ter VOC-Fälle im Kanton Bern stark angestiegen (aktuell 53 Fälle), wobei in einzelnen dieser VOC-Fälle kein direkter oder indirekter Link zu Grossbritannien oder zu Südafrika eruiert werden konnte. Die vorhandene Evidenz, dass diese Virenstämme eine erhöhte Übertragbarkeit aufweisen, entspricht unseren Erfahrungen in Ausbrüchen mit VOC-Fällen.

Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Situation haben wir unsere Bemühungen, die VOC einzudämmen, intensiviert:

Massnahmen, die über die im Newsletter vom 04.01.2021 kommunizierten Massnahmen hinausgehen:

  • Quarantäne für Kontaktpersonen von Kontaktpersonen von VOC-Fällen:
    Bei VOC-Fällen müssen im Kanton Bern aktuell nicht nur die engen Kontaktperso-nen, sondern auch die Kontaktpersonen von Kontaktpersonen unter Quarantäne ge-stellt werden.
  • Teststrategie: Wenn wir im Rahmen eines COVID-19-Clusters Hinweise für eine er-höhte Übertragbarkeit haben, lassen wir einzelne positive Proben, auf das Vorliegen einer Mutation analysieren. Wir bitten Sie, uns zu kontaktieren (epi@be.ch), wenn Sie im Rahmen Ihrer ärztlichen Tätigkeit auf für VOC-Fälle verdächtige Clusters aufmerksam werden (z.B. schnelles Auftreten vieler Sekundärfälle).

Ende der Isolation

Wir haben die Rückmeldung erhalten, dass es bezüglich dem Ende der Isolation Unklarhei-ten gibt. Als Erinnerung finden Sie hier die wichtigsten Punkte dazu:

  • Die Isolation endet, wenn seit Symptombeginn mindestens 10 Tage vergangen sind und die erkrankte Person seit mindestens 48h symptomfrei ist.
  • Ein Test am Ende der Isolation ist ausdrücklich nicht empfohlen. Eine genesene Per-son kann noch längere Zeit positiv getestet werden, obwohl die Person nicht mehr ansteckend ist: Eine PCR kann nicht-replikationsfähiges virales Material nachweisen, ohne dass dies mit einem Übertragungsrisiko einhergeht.
  • Wenn die erkrankte Person 10 Tage nach Symptombeginn noch nicht seit 48h symp-tomfrei ist, verlängert sich die Isolation. Das Vorgehen bei Patienten/innen mit persistierenden Symptomen ist im Newsletter vom 26.11.2020 beschrieben. Falls sie in diesem Zusammenhang Patienten/innen beurteilen (z.B. in Alters- und Pflegeheimen, auf Nachfrage von Patienten/innen), bitten wir Sie, die Verlängerung der Isolation nicht vorsorglich vorzunehmen, sondern die Symptome der erkrankten Person sorgfältig abzuklären.

Todesfallmeldungen

Empfehlungen zu COVID-19-Impfungen bei Personen mit allergischen Erkrankungen

Gerne verweisen wir auf die Empfehlungen zu COVID-19-Impfungen bei Personen mit al-lergischen Erkrankungen, welche die Schweizerische Gesellschaft für Allergologie und Im-munologie (SGAI - SSAI) vor Kurzem publiziert hat: https://ssai.ch/news-de-de/covid-19-impfungen

14.01.2021 / kaza 


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