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Newsletter Kantonsarztamt COVID-19 06/2020

Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten ab 9. März 2020

Das BAG hat ab dem 6. März 2020 sukzessive die neuen «COVID-19: Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten ab 9.März 2020» sowie die für die Instruktion von COVID-19 Verdachtsfällen und bestätigten Fällen sowie deren engen Kontaktpersonen erforderlichen Merkblätter aktiviert.
Diese gelten für alle Gesundheitsfachpersonen, die mit einer der folgenden Personengruppen zu tun haben

  • an COVID-19 erkrankte Personen
  • enge Kontaktpersonen sowie
  • Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf haben

Für den Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten finden Sie auf der Webseite des BAG > Neues Coronavirus > Informationen für Gesundheitsfachpersonen alle erforderlichen Informationen. Für das Vorgehen in der Praxis finden Sie die Informationen unter Häufig gestellte Fragen (FAQ) im Kapitel Vorgehen in der Praxis.

Wir möchten an dieser Stelle nur folgende Punkte herausstreichen, die aber alle auch in den BAG-Informationen zu finden sind:

Im Kanton Bern dürfen alle Ärztinnen und Ärzte Abklärungen bei Patientinnen und Patienten mit COVID-19-kompatiblen Symptomen durchführen. Wenn Sie in der Arztpraxis einen Nasen-Rachen-Abstrich und einen Rachenabstrich vornehmen, halten Sie dabei alle notwendigen Vorsichtsmassnahmen gemäss Swissnoso Empfehlungen ein: Tragen Sie eine Schutzbrille, eine Hygienemaske, einen Schutzkittel und Handschuhe.

Chirurgische/Hygiene Masken (Typ II oder Typ IIR) können für mind. 2-4h (bis zu 8h) getragen werden, auch wenn sie feucht sind. Denken Sie an die Händedesinfektion vor und nach dem Anziehen/Abziehen der Maske.

Die Proben können direkt an das Nationale Referenzzentrum für neuauftretende Viruserkrankungen (NAVI) gesendet werden oder an ein anderes Labor, das die Erstdiagnostik für SARS-CoV-2 anbietet.

Das Auftragsformular für die Laboranalysen und alle Informationen finden Sie unter: https://www.hug-ge.ch/laboratoire-virologie/centre-national-reference-pour-infections-virales.

Gesundheitsfachpersonen mit Patientenkontakt, die ungeschützt Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten (beruflich oder privat) arbeiten gemäss Empfehlungen von Swissnoso weiter, tragen bei der Arbeit ständig eine chirurgische Maske und achten auf eine einwandfreie Händehygiene. Sie überwachen ihren Gesundheitszustand. Beim Auftreten von Symptomen lassen sie sich testen und bleiben der Arbeit fern.

Die bestätigten Fälle unterstehen dem Meldeobligatorium (www.bag.admin.ch/infreporting). Es ist eine Meldung zum Klinischen Befund nach positivem Laborbefund auszufüllen und dem BAG und dem KAZA zuzustellen.

Für Verdachtsfälle, die mit oder ohne Labordiagnostik in Selbst-Isolation gesendet werden, besteht keine Meldepflicht.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise für Verdachtsfälle, bestätigte Fälle und deren enge Kontaktpersonen:

Die Infoline Coronavirus des BAG für Gesundheitsfachpersonen +41 58 462 21 00 ist weiterhin täglich von 8 bis 18 Uhr in Betrieb.

Wir danken Ihnen aufrichtig für Ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit bei der Bewältigung dieser Epidemie und wünschen Ihnen und Ihren Mitarbeitenden, alles Gute und gute Gesundheit.

 

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