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Newsletter Kantonsarzamt COVID-19 03/2020

Allgemeine Lage

Vorgestern und gestern hat der Bund an Medienkonferenzen zu den wichtigsten Empfehlungen und Massnahmen informiert:
Bevölkerung:

  • Betont wurde die strikte Einhaltung der Hygiene-Empfehlungen. Das BAG wird mit einer entsprechenden Informationskampagne an die Bevölkerung gelangen.
  • Aktuell gibt es keine generelle Empfehlung an die Bevölkerung, Masken zu tragen.

Massnahmen der Gesundheitsbehörden und der Partner im Gesundheitswesen:

  • Im Vordergrund stehen weiterhin das Entdecken und Abklären von Verdachtsfällen (siehe unten);
  • Sollten bestätigte Fälle im Kanton Bern auftreten, steht das Kontaktmanagement im Zentrum (siehe unten)
  • Die Spitäler machen die Abklärungen nach der neuesten Verdachts-/Falldefinition, zusätzlich wird bei Patienten mit schweren Respiratorischen Erkrankungen ohne Kontaktsituation ebenfalls auf Covid-19 getestet.

Fallkriterien für Verdachtsfälle

Das BAG hat neu provisorisch folgende Risikogebiete für die Fallkriterien der Verdachtsfälle definiert:

  • China, Südkorea, Singapur, Iran, Italien (Provinzen Lombardei, Venetien und Piemont)

Das aktualisierte Ablaufschema (PDF, 97 KB, 1 Seite) finden Sie im Anhang. Da die Kriterien derzeit sehr schnell ändern können, empfehlen wir regelmässig die Meldekriterien auf der BAG Homepage zu konsultieren.

Labortestung

  • Die Proben können weiterhin an das Referenzzentrum für neu auftretende Viruserkrankungen in Genf (NAVI) gesandt werden.
  • Andere Laboratorien bieten den Test mittlerweile auch an; dabei muss immer parallel eine Bestätigung an das Referenzzentrum in Auftrag gegeben werden.

Kontaktmanagement und Quarantäne

Beim Kontaktmanagement im Falle von bestätigten Fällen wird gemäss Vorgaben des BAG zwischen engen und nicht engen Kontaktpersonen unterschieden, mit folgenden Massnahmen:

  • Enge Kontaktpersonen: Quarantäne
  • Nicht enge Kontaktpersonen: Information und Instruktion
  • Personen beider Gruppen werden bei Auftreten von Symptomen als Verdachtsfall deklariert und abgeklärt. 

Eine Übersicht inkl. der Definitionen finden Sie ebenso im Ablaufschema (Beilage (PDF, 97 KB, 1 Seite)).

Das Kantonsarztamt leitet in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern das Kontaktmanagement. Die Ärzteschaft hilft je nach Situation bei der Erstellung der Kontaktliste sowie gegebenenfalls bei der Information, Instruktion und schriftlichen/telefonischen Überwachung der Kontaktpersonen. Die entsprechenden Unterlagen werden im konkreten Fall zur Verfügung gestellt.

Mitarbeitende der Spitäler und Praxen, die aus betroffenen Gebieten zurückkehren:

Verschiedene Spitäler haben angefragt, ob aus den Risikogebieten rückkehrende asymptomatische Mitarbeitende zuerst für zwei Wochen zwangsbeurlaubt werden können, um das Ansteckungsrisiko in den Spitälern zu minimieren: In der aktuellen Lage sind keine behördlichen Anordnungen von Mitarbeiter-Quarantänen vorgesehen. Es ist den Arbeitgebern aber freigestellt, dies nach Einzelfall-Abklärung zu tun. Zu beachten ist, dass die Mitarbeitenden nicht gezwungen werden können Ferien, Überzeitkompensation oder unbezahlten Urlaub zu beziehen.

Wir bitten Sie, für die Beantwortung von weitergehenden Fragen primär die Homepage des BAG zu benutzen. Ansonsten stehen wir für Rückfragen gerne zur Verfügung. 


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