Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Newsletter Kantonsarztamt 03/2019

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen
Sehr geehrte Damen und Herren

Mit diesem Newsletter informieren wir Sie über folgende aktuelle Themen:

  • Nationaler Grippeimpftag am 8. November 2019
  • Influenza-Pandemieplan Kanton Bern (IPP-BE) 2018
  • Meldepflicht für Krebserkrankungen
  • Behandlung mit nichtionisierender Strahlung (Laser) und Schall: Neue Verordnung

Wir wünschen Ihnen spannende Einblicke und stehen für Rückfragen und Rückmeldungen gerne zur Verfügung.

Linda Nartey, Kantonsärztin
Christa Leutert, Stv. Kantonsärztin

Nationaler Grippeimpftag am 8. November 2019

Der Nationale Grippeimpftag ist eine Initiative des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM) mit Unterstützung des Bundesamts für Gesundheit. Am Freitag, 8. November 2019, besteht wiederum in vielen haus- und kinderärztlichen Praxen sowie in vielen Apotheken das Angebot, sich auch spontan und zu einem empfohlenen Pauschalpreis («all inclusive») von 30 Franken gegen die Grippe impfen zu lassen.

Das Kantonsarztamt (KAZA) befürwortet eine breite Teilnahme seitens der Berner Ärztinnen und Ärzte, damit impfinteressierte Personen (nicht nur Patienten/-innen) niederschwellig geimpft werden können. Sollten Sie an einer Teilnahme interessiert sein, so empfehlen wir, sich in die Adressliste der teilnehmenden Impfpraxen auf der KHM-Website einzutragen: Grippeimpftag KHM

Aus dieser Liste kann die Bevölkerung eine Praxisadresse in der Nähe finden.
Praxis-Poster zum Impftag (Wendeplakat A3) können auf impfengegengrippe.ch bestellt oder heruntergeladen werden.

Das KAZA möchte Sie an dieser Stelle auch auf den revidierten kantonalen Influenza-Pandemieplan 2018 (IPP-BE 2018) und die Grippepandemievorbereitung in Arztpraxen aufmerksam machen.

Influenza-Pandemieplan Kanton Bern (IPP-BE) 2018

Auf der Grundlage des revidierten Influenza-Pandemieplans des Bundes 2018 wurde der Influenza-Pandemieplan des Kantons Bern 2018 (IPP-BE 2018) und die dazugehörigen Merkblätter angepasst. Der IPP-BE 2018 ergänzt den Plan des Bundes, indem er die Bundesvorgaben für den Kanton Bern konkretisiert und in die kantonalen Strukturen integriert. Der kantonale Influenza-Pandemieplan richtet sich primär an medizinische und soziomedizinische Institutionen und Fachleute, kantonale und kommunale Behörden sowie interessierte Personen. Dabei zeigt er Handlungsstrategien auf, gibt aber keine detaillierten Vorgaben, um den Handlungsspielraum im Ereignisfall nicht unnötig einzuschränken.

Der IPP-BE 2018 ist unter Mitarbeit des Fachstabes Gesundheit des Planungsstabs des Kantonalen Führungsorgans KFO und weiterer Fachpersonen erarbeitet worden (Spitäler, Infektiologinnen/Infektiologen, Vertreterinnen und Vertreter der Spitalhygiene, BEKAG, Spitex Organisationen, Alters- und Pflegeheime, Stadtverwaltung Bern, Gemeindevertretungen, Rettungsdienste, Personalamt der Kantonsverwaltung, Kommunikationsabteilung des Kantons Bern).

Die niedergelassene Ärzteschaft ist die erste Anlaufstelle für Grippekranke und spielt eine wesentliche Rolle während der Bewältigung einer Influenza-Pandemie. Sie behandeln grippekranke Patientinnen und Patienten, gleichzeitig muss das Praxispersonal ausreichend vor Ansteckungen geschützt werden. Zur Vorbereitung auf eine Influenza-Pandemie ist eine betriebliche Pandemievorbereitung für alle involvierten Leistungserbringer im Kanton (Arztpraxen, Spitäler, Spitex-Organisationen, Alters- und Pflegeheime usw.) unerlässlich. Zur Erarbeitung des betrieblichen Pandemiekonzepts stellt das Bundesamt für Gesundheit das Dokument «Pandemieplan: Handbuch für die betriebliche Vorbereitung» zur Verfügung. Ergänzend dazu hat das Kantonsarztamt in enger Zusammenarbeit mit der Vorstandspräsidentin der BEKAG eine Checkliste (PDF, 317 KB, 2 Seiten) mit Massnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen während einer Grippepandemie in der Arztpraxis erarbeitet. Diese Checkliste stellt eine erste Konkretisierung der Vorbereitungsmassnahmen dar und soll die niedergelassene Ärzteschaft sensibilisieren, für ihre Betriebe entsprechende Pandemiekonzepte zu erstellen.

Meldepflicht für Krebserkrankungen

Am 1. Januar 2020 tritt schweizweit das Krebsregistrierungsgesetz (KRG) in Kraft. Die Gesetzgebung sieht eine Meldepflicht für Krebserkrankungen vor. Alle Ärztinnen und Ärzte sowie Institutionen, die an der Diagnose oder Behandlung von Krebserkrankungen beteiligt sind, müssen Daten zu bestätigten Krebserkrankungen (Erstdiagnose, Behandlung, Rezidiven) an das zuständige kantonale Krebsregister melden. Auch regelt das Gesetz schweizweit einheitlich die Rechte der Patientinnen und Patienten.

Diese müssen durch die diagnosestellende Ärztin / den diagnosestellenden Arzt oder durch eine ausreichend qualifizierte und informierte Hilfsperson (z.B. MPA) über die Registrierung ihrer Daten im Krebsregister sowie über das Widerspruchsrecht und dessen Einforderung informiert werden. Das Datum der Patienteninformation muss dokumentiert und ebenfalls dem Krebsregister gemeldet werden.

Welche Krebserkrankungen Sie ab dem 1. Januar 2020 mit welchen Angaben wohin melden müssen erfahren Sie hier.

Das sehr gut funktionierende Krebsregister für den Kanton Bern wird seit 2013 durch das Institut für Pathologie der Universität Bern betrieben. Es wird seine Tätigkeit unter der neuen Gesetzgebung nahtlos weiterführen.

Behandlung mit nichtionisierender Strahlung (Laser) und Schall: Neue Verordnung

Am 1. Juni 2019 trat eine neue Regelung (V-NISSG) in Kraft, die gewisse medizinische Behandlungen zu kosmetischen Zwecken mit Lasern und anderen Geräten, die nichtionisierende Strahlung oder Ultraschall benutzen, unter ärztlichen Vorbehalt stellt. Das BAG hat dazu ein Faktenblatt zusammengestellt und informierte im BAG-Bulletin 23/19 vom 3. Juni 2019 über die Neuerungen.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gef.be.ch/gef/de/index/direktion/organisation/kaza/aktuell/archiv_newsletter/newsletter_201903.html