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Newsletter Kantonsarztamt 02/2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen
Sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit möchten wir Sie über folgende aktuellen Themen informieren:

  • Zecken und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)
  • Neuer HPV-Impfstoff per 1.1.2019
  • HipFit – Bewegungsangebot für Kinder mit Übergewicht
  • Neue Rezeptformulare für die ärztliche Verschreibung von Betäubungsmitteln
  • Meldepflicht von Betäubungsmittelverlusten

Beste Grüsse
Linda Nartey, Kantonsärztin

Zecken und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)

Die Zahl der gemeldeten FSME-Fälle ist seit 2106 sowohl schweizweit als auch im Kanton Bern ansteigend. Im Kanton Bern ist die Fallzahl mittlerweile auf ca. 50 Meldungen pro Jahr gestiegen (im 2017 sowie in den Hochrechnungen 2018). Ebenso zeigen die nationalen Hochrechnungen aus dem Sentinella-Meldesystem für die gemeldeten Zeckenstiche und Borreliose-Fälle 2018 sehr hohe Werte im langjährigen Vergleich. Das Kantonsarztamt erinnert daher an die Schutzmassnahmen gegen Zeckenstiche und die Impfempfehlung und bittet Sie, das Merkblatt des Kantonsarztamtes und das Factsheet zur FSME-Impfung des Bundesamtes für Gesundheit BAG für Ihre Patientinnen und Patienten im Wartezimmer aufzulegen.

Die Karte zu den BAG-Impfempfehlungen zur FSME finden Sie hier. Das BAG lässt derzeit die aktuelle Impfempfehlung evaluieren, zur Diskussion steht eine Ausweitung im Sinne einer Empfehlung für das ganze Kantonsgebiet (der betroffenen Kantone). Aufgrund der hohen Mobilität und der ständigen Ausweitung der Risikogebiete sollten auch nach der derzeit gültigen Impfempfehlung die meisten Personen mit wiederholten Aktivitäten in der Natur geimpft werden. Dies gilt auch für Personen, welche nicht im Endemiegebiet wohnen, aber sich zeitweise dort aufhalten.

Gemäss Empfehlungen des BAG im Factsheet zur FSME-Impfung sollten die beiden ersten von drei FSME-Impfungen idealer Weise im Winter gemacht werden. Es ist aber auch ein Impfstart im Sommer möglich, allerdings wird der Impfschutz erst im Winter, bzw. im Folgejahr erreicht. In diesem Sinne empfiehlt das Kantonsarztamt, aktuell besonders die generellen Schutzmassnahmen zu empfehlen und gleichzeitig mit den Impfserien zu beginnen.

Neuer HPV-Impfstoff per 1.1.2019

Das Kantonsarztamt möchte Sie bereits heute darauf aufmerksam machen, dass per 1.1.2019 der 4-valente Impfstoff Gardasil® durch den 9-valenten Impfstoff Gardasil 9® ersetzt werden wird. Gardasil® wird auf dem Markt nicht mehr verfügbar sein. Werden vor dem 1. Januar 2019 Impfungen mit Gardasil® vorgenommen, kann die zweite Impfdosis gemäss Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen EKIF mit Gardasil 9® vervollständigt werden. Die entsprechende  Empfehlung der EKIF soll im Herbst 2018 veröffentlicht werden. Es wird auch empfohlen die Impfstoffbestellungen bis Ende 2018 so zu steuern, dass keine grösseren Lagerbestände in den Praxen bestehen und im Januar 2019 unmittelbar auf den neuen Impfstoff gewechselt werden kann.

Gerne informieren wir Sie an dieser Stelle auch darüber, dass im Rahmen der Digitalisierung der GEF im Verlauf von 2019  für das HPV-Impfprogramm im Kanton Bern auf ein neues elektronisches Bestell-, Kontroll- und Verrechnungssystem umgestellt werden wird. Sie werden rechtzeitig über die angepassten Abläufe informiert werden.

HipFit – Das Bewegungsangebot für übergewichtige Kinder

HipFit ist ein Bewegungs- und Sportangebot speziell für Kinder mit leichtem oder starkem Übergewicht. Auf spielerische Art und Weise lernen sie etwas über gesunde Ernährung und entdecken neue Spiele.

Weitere Informationen finden Sie im Begleitschreiben (PDF, 43 KB, 2 Seiten) des Amts für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär und unter www.hipfit.ch.

Neue Rezeptformulare für die ärztliche Verschreibung von Betäubungsmitteln

Die Rezeptformulare für die ärztliche Verschreibung von Betäubungsmitteln wurden von Swissmedic angepasst. Neu ist das Formular dreisprachig. Bisher wurden die Formulare in Deutsch, Französisch und Italienisch gedruckt. Die Rezeptvorlage wurde aufgrund notwendiger Anpassungen auch im Erscheinungsbild, nicht jedoch inhaltlich, überarbeitet:

Neue Hauptmerkmale:

  • Strichcode neben der Rezeptnummer. Damit können die Apotheken die Gültigkeit resp. Sperrung des Rezeptes einfacher überprüfen

  • Sicherheitszeichen als Kopierschutz

  • Dreisprachiges Formular im Format A5

  • Neu sind nur noch zwei betäubungsmittelhaltige Arzneimittel auf dem gleichen Formular verschreibbar

Meldepflicht von Betäubungsmittelverlusten

Verluste von Betäubungsmitteln sind dem Kantonsapothekeramt unverzüglich zu melden.


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