Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Newsletter Kantonsarztamt 01/2017

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen
Sehr geehrte Damen und Herren

Gerne informieren wir Sie über folgende Themen:

  • Neuerung zum HPV Impfprogramm im Kanton Bern
  • Hinweis auf wichtige Rechtsgrundlagen
  • Masern

Unten finden Sie eine Zusammenfassung der Themen sowie die Links zu den Dokumenten. 

Mit den besten Wünschen für ein gutes und erfolgreiches Jahr 2017.

Jan von Overbeck, Kantonsarzt
Linda Nartey, Stv. Kantonsärztin   

HPV-Impfprogramm im Kanton Bern

Wie bereits durch verschiedene Kanäle kommuniziert wurde, hat Sanofi Pasteur und MSD Merck Sharp & Dohme AG (MSD) die Zusammenarbeit im europäischen Impfgeschäft per 31. Dezember 2016 beendet. Beide Unternehmen werden künftig unabhängig voneinander ihre Produkte vermarkten.

Infolgedessen wird der Impfstoff Gardasil seit dem 1. Januar 2017 von der Firma MSD produziert und vertrieben. Aufgrund der Umstellung steht Ihnen ab sofort ein neues Bestellformular (PDF, 29 KB, 1 Seite) zur Verfügung.

Auf Grund der technischen Vorgaben des Herstellers kann das Kantonsarztamt Bestellungen ab sofort ausschliesslich elektronisch ausgefüllt und per E-Mail entgegennehmen. Bitte senden Sie Ihre Bestellungen an: info.kaza@gef.be.ch. Bestellformulare welche von Hand ausgefüllt sind oder per Fax eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Die bisherig bestehenden Richtlinien des HPV-Impfprogramms sind wie gewohnt bis 30. Juni 2019 gültig.

Wir danken Ihnen bereits jetzt für die Zusammenarbeit und für Ihre Kenntnisnahme.

Hinweis auf wichtige Rechtsgrundlagen

Als Ärztin oder Arzt und Inhaber-/in einer Berufsausübungsbewilligung des Kantons Bern sind Sie verpflichtet, die massgebenden Gesetzesgrundlagen zu kennen, um Ihre Tätigkeit eigenverantwortlich im Sinne der Gesetzgebung ausüben zu können. Das Kantonsarztamt informiert Sie über neue oder Änderungen bestehender Gesetzgebungen jeweils via den Newsletter. Seit 2014 wird auf den Papier-Versand der Erlasstexte verzichtet. Gerne nehmen wir die Gelegenheit zu Jahresbeginn wahr, auf die Internetseite der Gesundheits- und Fürsorgedirektion hinzuweisen, auf der Sie die Links zu den relevanten Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien finden. Nachfolgend möchten wir eine Auswahl hervorheben:.

  • Das Bundesgesetz über die universitären Medizinalberufe regelt die universitäre Ausbildung, berufliche Weiterbildung, Fortbildung und Ausübung der universitären Medizinalberufe. Es legt die Voraussetzungen für die Erteilung der kantonalen Berufsausübungsbewilligungen und die beruflichen Pflichten für die selbstständige Berufsausübung fest und enthält ein entsprechendes Disziplinarrecht.
  • Das kantonale Gesundheitsgesetz  regelt insbesondere die Rechte und Pflichten der Gesundheitsfachpersonen und  Patienten (Meldepflicht, Information und Aufklärung über den Gesundheitszustand; Zustimmung bzw. Verweigerung bestimmter Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe; Schutz der Privatsphäre, Berufsgeheimnis und Schweigepflicht; Einsichtnahme in die Krankengeschichte). Auch finden sich darin Regelungen zum Notfalldienst oder zur Heilmittelversorgung.

  • Die kantonale Gesundheitsverordnung umschreibt unter anderem die Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzten und enthält Vorschriften zu ärztlichen Verschreibungen.

  • Im Leitfaden (PDF, 122 KB, 13 Seiten) zur Schweigepflicht von Gesundheitsfachpersonen sind die wichtigen Grundsätze zur ärztlichen Schweigepflicht, zur Pflicht oder zum Recht der Ärzteschaft, gestützt auf eine gesetzliche Grundlage Meldungen vorzunehmen oder Auskünfte an Dritte zu erteilen, festgehalten.

  • Die Meldeverordnung regelt welche Beobachtungen übertragbarer Krankheiten des Menschen von wem und in welcher Frist gemeldet werden müssen. Die Meldekriterien einiger Erkrankungen sind per 1.Januar 2017 geändert bzw. ergänzt worden (Änderungen). Der Leitfaden zur Meldepflicht erleichtert den Überblick über das Meldeverfahren im Alltag und ermöglicht den Meldepflichtigen, die Themen in alphabetischer Reihenfolge mit den dazu gehörigen Meldekriterien, -fristen und -wegen rasch zu finden. Die Meldeformulare finden Sie wie bisher auf der Internetseite des BAG hier. Wir weisen darauf hin, dass Sie verpflichtet sind meldepflichtige Erkrankungen und Beobachtungen aktiv, ohne Aufforderung, in den entsprechenden Fristen zu melden.

Masern

Das Kantonsarztamt erinnert die Ärztinnen und Ärzte daran, dass Masern Verdachtsfälle und Erkrankungsfälle innert 24 Stunden mit dem entsprechenden Formular zu melden sind. Weiterführende Angaben finden Sie im Rundschreiben (PDF, 655 KB, 2 Seiten) an die Ärztinnen und Ärzte vom 25. April 2014 und den Richtlinien (PDF, 760 KB, 2 Seiten) beim Auftreten eines Masernverdachtsfalls in privaten und öffentlichen Volksschulen sowie in Mittelschulen und Berufsfachschulen vom 25. April 2014 auf der Webseite der Gesundheits- und Fürsorgedirektion sowie auf der Webseite des Bundesamt für Gesundheit BAG.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gef.be.ch/gef/de/index/direktion/organisation/kaza/aktuell/archiv_newsletter/newsletter_20170210.html