Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Newsletter Kantonsarztamt 03/2016

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen

Gerne informieren wir Sie kurz vor den Sommerferien über folgende Themen:

  • Neuerung des Leitfadens zur beruflichen Schweigepflicht
  • Neuerung zum HPV Impfprogramm
  • Nachinformation zum Bundesgerichtsurteil 2C_477/2012 vom 7. Juli 2014 Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit der "Zur Rose AG"

Unten finden Sie eine Zusammenfassung der Themen sowie die Links zu den Dokumenten und Informationsschreiben.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen guten Sommer.

Mit den besten Grüssen

Jan von Overbeck, Kantonsarzt
Linda Nartey, Stv. Kantonsärztin
 

Schweigepflicht von Gesundheitsfachpersonen; Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht beim Kantonsarztamt

Das Kantonsarztamt wird regelmässig mit Fragen seitens der Öffentlichkeit und der Ärzteschaft im Zusammenhang mit der beruflichen bzw. ärztlichen Schweigepflicht konfrontiert. Gerne nehmen wir dies zum Anlass, Sie hierzu auf den Leitfaden betreffend die Schweigepflicht von Gesundheitsfachpersonen des Rechtsamtes der Gesundheit- und Fürsorgedirektion aufmerksam zum machen.

Im Leitfaden sind wichtige Grundsätze festgehalten, insbesondere zur ärztlichen Schweigepflicht, zur Pflicht oder zum Recht der Ärzteschaft, gestützt auf eine gesetzliche Grundlage Meldungen vorzunehmen oder Auskünfte an Dritte zu erteilen. Es wird dargelegt, wie vorzugehen ist und welche Angaben gemacht werden müssen, damit das KAZA die Ärzteschaft auf deren Gesuch hin von der Schweigepflicht befreien kann. 

Das Wichtigste in Kürze

Bei einer Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht beim KAZA ist wie folgt vorzugehen:

  1. Die Ärztin oder der Arzt reicht beim KAZA ein schriftliches und eigenhändig unterzeichnetes Gesuch ein
  2. Das Gesuch enthält die Initialen und das Geburtsdatum (und evtl. Todesdatum) der Person, über die Auskünfte erteilt werden soll
  3. Das Gesuch beinhaltet eine kurze Schilderung des Sachverhaltes und eine Begründung, wieso die Befreiung beantragt wird (Weshalb und wem soll Auskunft erteilt werden? Wurde die betroffene Person vorgängig um Einwilligung angefragt und hat sie diese verweigert?)
  4. Das KAZA prüft, ob die Gründe für eine Befreiung von der Schweigepflicht ein privates oder öffentliches Interesse darstellen, welches das grundsätzliche Interesse an der Einhaltung der beruflichen Schweigepflicht zu überwiegen vermag

Der Leitfaden vom März 2016 steht Ihnen auf der Website der Gesundheits- und Fürsorgedirektion > Kantonsarztamt > Berufliche Schweigepflicht zur Verfügung.
 

Neuerung zum HPV Impfprogramm

Gerne informieren wir Sie über die neuen Richtlinien vom 5. August 2016 für die Durchführung der kostenlosen Impfung im Rahmen des HPV-Impfprogramms im Kanton Bern für die Periode vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2019.

Neu:
Ab dem 1. Juli 2016 sind ergänzende Impfungen im Rahmen des HPV-Impfprogramms auch für Knaben und junge Männer im Alter von 11 bis 26 Jahren kostenlos.

Hier finden Sie die Richtlinien vom 05. August 2016 (, 34 KB, 1 Seite).

Bundesgerichtsurteil 2C_477/2012 vom 7. Juli 2014 Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit der "Zur Rose AG" (und anderen Betrieben die solche Geschäftsmodelle betreiben) 

Das Wichtigste in Kürze

Im Newsletter 02/2015 wurden Sie über das Urteil und die Auswirkungen für den Kanton Bern informiert. Offenbar hat diese Mitteilung aufgrund der unpräzisen Formulierung zum Teil zu Missverständnissen geführt. Eine entsprechende Präzisierung finden Sie im aktuellen Informationsschreiben (PDF, 255 KB, 1 Seite).

Informationen über Kooperationen und Gewähren von Vorteilen im Versandhandel mit Arzneimitteln finden Sie im Swissmedic Journal 01/2016 auf Seite 4.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gef.be.ch/gef/de/index/direktion/organisation/kaza/aktuell/archiv_newsletter/newsletter_201603.html