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Newsletter Kantonsarztamt COVID-19 08/2020

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft (siehe Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19)). Er stuft die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein.

Die Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion setzt die Verordnung des Bundesrats für das Gesundheitswesen vollumfänglich um. Für Gesundheitsfachpersonen mit einer Berufsausübungsbewilligung1 im Kanton Bern gilt:

Ziele der Massnahmen
Ziele der neuen Massnahmen von Bundesrat sind:

  1. die Ausbreitung zu verlangsamen;
  2. den Schutz von besonders gefährdeten Personen zu erhöhen; und
  3. unserem Gesundheitssystem zu ermöglichen, eine gute medizinische Behandlung für Menschen mit schweren Erkrankungen aufrecht zu erhalten.
    Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn auch die Gesundheitsfachpersonen soweit wie möglich soziale Distanz wahren und die Hygienemassnahmen korrekt umsetzen.

Grundsatz

  • Arztpraxen sowie Praxen und Einrichtungen von anderen Gesundheitsfachpersonen mit Be-rufsausübungsbewilligung bleiben grundsätzlich offen. Es dürfen aber nur Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt werden, die nicht ohne gesundheitliche Nachteile für den Patienten oder die Patientin aufgeschoben werden können. Die Beurteilung der Notwendigkeit einer Behandlung ist in der Verantwortung der Gesundheitsfachpersonen mit Berufsaus-übungsbewilligung, bzw. bei ärztliche angeordneten Behandlungen und Therapien in der Ver-antwortung der zuständigen Ärztin, des zuständigen Arztes.
  • Die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit zum Abstand halten und zur Hygiene sind einzuhalten. Die Anzahl der anwesenden Personen ist entsprechend zu limitieren, und Menschenansammlungen sind zu verhindern.
  • Die Abläufe müssen so angepasst werden, dass Patienten mit erhöhtem Risiko (gemäss BAG) von anderen möglichst getrennt (räumlich, zeitlich) behandelt werden können.
  • Spitäler und Kliniken bleiben geöffnet, müssen aber auf nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien verzichten. Die Weisungen des Kantons werden in separatem Schreiben an die Institutionen kommuniziert.

Maskenlieferung – Hausärzte und Spitäler
Maskenbestellungen von Hausärztinnen und Hausärzten sowie von Spitäler werden weiterhin über info.kaza@be.ch entgegengenommen. Alle anderen Gesundheitsinstitutionen wenden sich entweder an ihr zuständiges Amt (z.B. Pflegeheime und Spitex ans Alters- und Behindertenamt) oder verzichten aktuell auf eine Bestellung. Ob und wie viele Masken zugestellt werden können, wird durch nach Priorisierung durch KAZA-KAPA-ALBA-SPA entschieden.

 

Wir danken lhnen für Ihre geschätzte Arbeit und für die Befolgung und Umsetzung der Bundesrätlichen Verordnung.

 

 

1 Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Akupunkteurinnen und Akupunkteure, Augenoptikerinnen und Augenoptiker, Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker, Drogistinnen und Drogisten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater, Hebammen und Entbindungspfleger, Heilpraktikerinnen und Heilprak-tiker, Homöopathinnen und Homöopathen, Osteopathinnen und Osteopathen, Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Podologinnen und Podologen, Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, Therapeutinnen und Therapeuten der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) 

 

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