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Coronavirus Gruppe von jungen Forschern startet landesweit geografische Datensammlung zu Covid-19

26. März 2020 – Medienmitteilung

Das Coronavirus breitet sich in Europa rasant aus. Um die Krankheit einzudämmen, müssen Verdachtsfälle möglichst früh identifiziert werden. Zu diesem Zweck haben junge Forscherinnen und Forscher – im Austausch mit der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern – eine Daten-Plattform kreiert. Sie soll es ermöglichen, Informationen über Covid-19 direkt aus der Bevölkerung zusammenzutragen. In kürzester Zeit soll so eine regionale Karte der potenziellen Gefahrenherde entstehen.

Auf der Webseite www.covidtracker.ch können potenziell infizierte, aber auch nicht infizierte Menschen aus der ganzen Schweiz ihren Wohnort (PLZ) sowie eine Selbsteinschätzung ihrer Gesundheitssituation erfassen. Die Daten werden anonym erfasst, erlauben aber eine lokal differenzierte Aussage über mögliche Infektionsherde.

Ein derartiges Instrument hat in der Schweiz bisher gefehlt. Es ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Regionen, in denen viele potenziell Infizierte wohnen. Infektionsherde wie die in Verbier und im Vallée de Joux können so rasch erkannt werden, noch bevor sie ausser Kontrolle geraten.

Je mehr Menschen an dieser Kampagne teilnehmen, desto präziser werden Aussagen zur Ausbreitung von Covid-19 in der Schweiz. Die Bevölkerung wird daher gebeten, an der Kampagne mitzumachen und auch älteren Menschen zu helfen, das Formular auszufüllen.

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