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Opferhilfe

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Zweck der Opferhilfe

Bei der Opferhilfe handelt es sich um eine staatliche Hilfeleistung auf der Grundlage des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (OHG). Durch angemessene medizinische, psychologische, soziale, materielle und juristische Hilfe sollen die Folgen einer Straftat abgefedert werden.

Wer ist Opfer?

Voraussetzung für den Anspruch auf Opferhilfe ist die sogenannte Opfereigenschaft: Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist jede Person, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Unversehrtheit (Integrität) unmittelbar beeinträchtigt worden ist. Auch die Angehörigen des Opfers haben Anspruch auf gewisse Leistungen der Opferhilfe.

Welche Ansprüche hat ein Opfer?

Das Hilfsangebot umfasst die Beratung des Opfers und seiner Angehörigen. Bei Bedarf können auch finanzielle Leistungen erbracht werden.

Im Weiteren gibt es in der Schweizerischen Strafprozessordnung Bestimmungen zum Schutz des Opfers im Rahmen eines Strafverfahrens.

An wen kann sich ein Opfer wenden?

Das Opfer und/oder seine Angehörigen können sich von einer Opferhilfe-Beratungsstelle beraten lassen.

Gesuche um finanzielle Hilfe sind hingegen in der Regel an eine kantonale Behörde zu richten. Im Kanton Bern ist hierfür die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) zuständig. Zur Stellung der Gesuche stehen Formulare zur Verfügung.

Mehr zum Thema

Hinweis

Rechtliche Grundlagen zum Thema Opferhilfe finden Sie unter Rechtliche Grundlagen Opferhilfe.


Weitere Informationen

Kontakt

Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern

Sozialamt
Opferhilfe
Rathausgasse 1
3011 Bern

Tel. 031 633 78 26
Fax 031 633 78 92
Kontakt per E-Mail
Kontaktformular

 


Informationen über diesen Webauftritt

http://www.gef.be.ch/de/index/soziales/soziales/opferhilfe