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Berner Modell

Das Integrationsgesetz, Art. 5, 6, 8 – 11 sieht ein Stufenmodell für die Integration vor – das so genannte «Berner Modell» – das auf einem obligatorischen Erstgespräch in der Gemeinde, einer vertieften Beratung durch die Ansprechstellen für Integration (AI) und letztlich verbindlichen Integrationsvereinbarungen mit den Migrationsbehörden (MiBe) aufbaut.

Die erste Stufe des Berner Modells ist ein Erstgespräch, bei dem die Gemeinde die neuzugezogene Person über ihre Rechte und Pflichten und die vorhandenen Integrationsangebote vor Ort informiert. Bei diesem Erstgespräch wird der Informationsbedarf der neuzugezogenen Person eingeschätzt. Liegt ein solcher vor, verweist die Gemeinde die Person an eine Ansprechstelle für Integration.

Auf der zweiten Stufe führt die Ansprechstelle für Integration eine Standortbestimmung durch und klärt ab, ob ein Bedarf nach einer verpflichtenden Massnahme besteht. Falls die Migrationsbehörde den Abschluss einer Integrationsvereinbarung (dritte Stufe des Modells) beabsichtigt, ist die Ansprechstelle für Integration zuständig für die Vorbereitung, Begleitung und Kontrolle dieser Massnahme und erstattet zu gegebener Zeit Bericht zuhanden der Migrationsbehörde.

Handbuch Berner Modell (PDF, 157 KB, 16 Seiten)

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