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Integrationsangebote für Sozialhilfebeziehende

Institutionelle Integrationsangebote

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) stellt mit den Gemeinden folgende institutionelle Integrationsangebote für Sozialhilfebeziehende bereit:

  • Beschäftigungs- und Integrationsangebote der Sozialhilfe (BIAS):
    Im gesamten Kanton Bern haben Sozialhilfebeziehende Zugang zu Angeboten, die entsprechend ihren Bedürfnissen der sozialen Stabilisierung, der Schaffung von Perspektiven im Bezug auf die berufliche Eingliederung oder konkret der beruflichen Integration dienen.
  • Kommunale Integrationsangebote (KIA):
    Einige Gemeinden bieten subsidiär – d.h. ergänzend, jedoch nachrangig – zu den Beschäftigungs- und Integrationsangeboten der Sozialhilfe (BIAS) Arbeitsplätze zur sozialen Integration von Sozialhilfebeziehenden an.

Unternehmerisch geführte Sozialfirma

Aufgrund der positiven Resultate des Evaluationsberichtes (PDF, 415 KB, 35 Seiten) hat die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern entschieden, die Sozialfirma gadPlus AG definitiv weiterzuführen. Langzeitarbeitslosen Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger werden unbefristete Arbeitsstellen angeboten, wodurch diese Personen mehr Stabilität finden und ihre Gesundheit massgeblich gefördert wird. Dies wiederum verbessert ihre Chancen im ersten Arbeitsmarkt.

Die unternehmerisch geführte Sozialfirma gadPlus AG in Biel bietet rund 120 Arbeitsplätze, für die sich alle Sozialhilfebeziehenden, die selbstständig arbeiten können, motiviert und mehr als 25 Jahre alt sind, bewerben können. Es werden zudem Plätze für vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge angeboten. Das unternehmerische Risiko trägt zum grössten Teil die gadPlus AG. Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich über den Sozialdienst.

Teillohnmodell

Seit dem 1.1.2016 steht das Integrationsangebot Teillohnmodell des Vereins Jobtimal Sozialhilfebezügerinnen und Sozialhilfebezügern aus dem Kanton Bern zur Verfügung. Das Modell wurde in einer dreijährigen Pilotphase getestet und von der HSLU evaluiert.
Evaluationsbericht (PDF, 400 KB, 33 Seiten)

Das Teillohnmodell hat zum Ziel, sozialhilfebeziehende Personen mit einer Leistungseinschränkung nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu vermitteln und dadurch in der Sozialhilfe Kosten einzusparen. Der Arbeitgeber bezahlt dabei einen reduzierten branchen- und ortsüblichen Lohn, welcher der individuellen Leistungsfähigkeit der Teilnehmerin oder des Teilnehmers entspricht. Die Differenz zum Existenzbedarf wird durch die Sozialhilfe gedeckt. Die Stellenvermittlung sowie die Betreuung der teilnehmenden Personen und Unternehmen erfolgt über den gemeinnützigen Verein jobtimal. Anmeldungen werden über die Sozialdienste entgegengenommen.


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.gef.be.ch/gef/de/index/soziales/soziales/berufliche_soziale_integration/fuer_sozialhilfebeziehende.html