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Behindertenpolitik

Die rechtliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen ist in der Bundesverfassung verankert. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Es ist festgehalten, dass niemand diskriminiert werden darf, unter anderem nicht wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung. (Bundesverfassung, Artikel 8, Absatz 1 und 2)
Vielfach sind Menschen mit Behinderungen Benachteiligungen ausgesetzt. Diese erschweren es, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Räumliche oder technische Barrieren aber auch Vorurteile und Ängste der Mitmenschen können es schwierig machen, soziale Kontakte zu pflegen, einer Arbeit nachzugehen oder ein geeignetes Wohnumfeld zu finden. Der Kanton Bern fördert die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, um ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Die wichtigsten Ziele der kantonalen Behindertenpolitik sind:
• Gleichstellung
• Autonomie und Eigenverantwortung
• Wahlfreiheit
• Teilhabe und Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben

Das Alters- und Behindertenamt (ALBA) der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) ist zuständig für die Gestaltung und Steuerung der Angebote für Menschen mit Behinderungen.
Im kantonalen Behindertenkonzept (PDF, 213 KB, 34 Seiten) ist festgehalten, wie die Angebote für erwachsene Menschen mit Behinderungen ausgestaltet werden sollen. Das künftige Versorgungssystem richtet sich am individuellen Bedarf aus. Eine selbstbestimmte Lebensgestaltung steht dabei im Zentrum.
Die sonderpädagogischen Angebote für Kinder und Jugendliche müssen in den nächsten Jahren zum Teil neu gestaltet und organisiert werden. Deshalb erarbeiteten die Erziehungsdirektion und die Gesundheits- und Fürsorgedirektion eine „Strategie Sonderschulung 2010-2015“.


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http://www.gef.be.ch/gef/de/index/soziales/soziales/behinderung/Behindertenpolitik_Kanton_Bern.html