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Masern

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Was sind Masern?

Die Masern sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Masernviren werden durch Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen entstehen, von Person zu Person übertragen. Die ersten Symptome treten eine Woche bis drei Wochen nach der Infektion auf: Fieber, Schnup­fen, Husten, Entzündung der Augen. Später erscheinen die für Ma­sern typi­schen roten Flecken. Diese breiten sich ausgehend vom Gesicht über den ganzen Körper aus und das Fieber steigt auf hohe Werte. Häufig kommt es zu Komplikationen wie Mittelohrent­zündung (70-90 auf 1‘000 Fälle), manchmal Lungenentzündung (10-60 auf 1‘000 Fälle) oder Hirnent­zündung (2-20 auf 10‘000 Fälle). Auch Behinderungen können zurückblei­ben und in seltenen Fällen führen Masern zum Tod. Bei Erwachsenen verläuft die Krank­heit oft schwerer und es entwickeln sich häufiger Komplikationen.

Wie können Sie sich vor Masern schützen?

Die Impfung ist die einzige mögliche Präventionsmassnahme bzw. der einzige persönliche Schutz vor Masern. Seit über 30 Jahren wird gegen Masern geimpft. Für einen vollständigen Impfschutz benötigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab Jahr­gang 1964 und jünger zwei Impfungen gegen Masern.

Was können Sie jetzt tun?

Kontrollieren Sie Ihren Impfstatus (z.B. mit dem Hilfsmittel Ri­siko-Check). Im Impfbüchlein sind die Impfstoffe gegen Masern unter folgenden Namen aufgeführt: Attenuvax, Moraten, Rimevax, Measles live vaccine, Eolarix, MoRuviraten, Triviraten, Biviraten, MMVax, Rimparix, MMR-II, MMRVaxPro, Pluserix, Priorix, Priorix Tetra. Wenn nötig lassen Sie sich impfen oder nach­impfen. Für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ab Jahrgang 1964 und jünger sind Nachholimpfun­gen gegen Masern, Mumps und Röteln bis Ende 2015 von der Fran­chise befreit. Wer sich impfen lässt, muss nur noch den Selbstbehalt bezahlen. Die restlichen Kosten übernimmt die Krankenversicherung.

Was können Sie tun, falls Sie Masern-Symptome entwickeln?

Bei Verdacht auf Masern sollten Sie eine Ärztin/einen Arzt konsultieren. Sie sollten vor einem Arztbesuch die Ärztin/den Arzt telefonisch vorwarnen.  

Was geschieht bei einem Masernfall in einer Gemeinschaftseinrichtung (Kindertagesstätte, obligatorische und nachobligatorische Schule, gesundheitsversorgende Einrichtung, usw.) ?

Um zu verhindern, dass sich die Masern ausbreiten können und um diejenigen zu schützen, die nicht geimpft sind oder sich nicht impfen lassen können (z.B. Säuglinge vor dem Alter von 9 Monaten, Personen mit ei­nem geschwächten Immunsystem),

  • werden die Erkrankten von der Gemeinschaftseinrichtung während 4 Tagen nach Beginn des Hautausschla­ges ausgeschlossen und müssen zu Hause bleiben;
  • werden die Nicht-Geimpften mit Jahrgang 1964 oder jünger, die Kontakt zu einer erkrank­ten Person hatten, für maximal 21 Tage von der Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen, es sei denn, sie konnten innerhalb von drei Tagen (72 Stunden) nach dem letzten Kontakt zur erkrankten Person geimpft werden oder sie haben Masern bereits durchgemacht. Die Aus­geschlossenen müs­sen zu Hause bleiben.

Merkblatt über Masern für die Höheren Fachschulen, die Berner Fachhochschule, die PHBern und die Universität Bern

Deutsch
Merkblatt über Masern (PDF, 1 MB, 2 Seiten)

Französisch
Rougeole, notice en français (PDF, 662 KB, 2 Seiten)

Englisch
Information Sheet on Measles (PDF, 645 KB, 2 Seiten)


Weitere Informationen

 


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