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Koordinierter Sanitätsdienst

In ausserordentlichen Situation oder bei einem Grossereignis sind ausserordentliche Massnahmen erforderlich: Je nach Lage erweitert der Kanton die Mittel des öffentlichen Gesundheitswesens und setzt auf den Koordinierten Sanitätsdienst (KSD).

Grundgedanke des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) ist die Koordination und Erweiterung des öffentlichen Gesundheitswesens mit den Mitteln der Partner (Kapazitätserweiterungen der Spitäler, Beizug Zivilschutz und Armee usw.) zur bestmöglichen Versorgung der Patienten.

Der Kanton Bern stellt gemeinsam mit allen Institutionen den koordinierten Einsatz von Sanitätspersonal, sanitätsdienstlichen Einrichtungen und Rettungstransportmitteln sicher. Zudem koordiniert der Kanton mit den Partnern die Versorgung mit dem erforderlichen Sanitätsmateri

Zur Führung im sanitätsdienstlichen Bereich und zur zweckmässigen Versorgung der Bevölkerung besteht der Kanton Bern aus einem einzigen «Sanitätsidentlichen Raum». Gestützt auf die medizinischen Erfahrung hat der Bund folgende Richtwerte für die optimale Versorgung und Behandlung möglichst vieler Patienten bei einem Grossereignis festgelegt: in 6 Stunden muss der Patient im Spital eingeliefert und in 24 Stunden behandelt sein.

Gemäss den Weisungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz zur Planung der Verwendung von Schutzanlagen des Zivilschutzes durch den Bevölkerungsschutz vom 20. Mai 2003 stehen im Kanton Bern rund 7000 geschützte Patientenplätze zur Verfügung. Dies entspricht 0,72 Prozent der Einwohner. Die Bundesvorgabe von 0,6 – 0,8 Prozent geschützter Patientenplätze ist im Kanton Bern somit erfüllt.


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