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Handbuch BERESUB

Richtpositionsumschreibungen für den subventionierten Bereich (Inkraftsetzung 1. Januar 1997).

Gehaltssystem für das Kantonspersonal

Das Gehaltssystem für das bernische Kantonspersonal ist im Personalgesetz und in der Personalverordnung geregelt. Es basiert auf einem Einklassensystem, d.h. jede Funktion ist einer von 30 Gehaltsklassen zugeordnet. In welche Gehaltsklasse eine Funktion eingereiht wird, ist im Anhang I zur Personalverordnung festgelegt und in den Richtpositionsumschreibungen konkretisiert:

Jede der 30 Gehaltsklassen ist zusammengesetzt aus dem Grundgehalt (100%) sowie 80 Gehaltsstufen. Der Wert der ersten 20 Gehaltsstufen entspricht 1% des Grundgehalts, anschliessend folgen 40 Stufen à 0,75% sowie 20 Stufen zu 0,5% des Grundgehalts. Das Maximalgehalt beträgt 160% des Grundgehalts. Dem Grundgehalt sind 6 Einstiegsstufen à 1,5% vorangestellt. 

Eine detaillierte Beschreibung des Gehaltssystems kann der folgenden Broschüre entnommen werden:

Der konkrete Lohn aller Klassen und Stufen ist in der Gehaltsklassentabelle festgehalten. Der Aufstieg in den Gehaltsstufen erfolgt gestützt auf die jährliche Leistungs- und Verhaltensbeurteilung.

Degressiver Gehaltsaufstieg

Am 1. Juli 2017 fand der Wechsel zum System mit degressivem Gehaltsaufstieg statt, „Überführung“ genannt. Dabei wurden für alle Mitarbeitenden das Gehalt und die Gehaltsstufe neu berechnet. Bei den meisten Mitarbeitenden führte dies zu einer leichten Gehaltserhöhung während die Einstufung reduziert wurde. Die ausführliche Beschreibung des degressiven Gehaltsaufstiegs kann dem nachfolgenden Dokument entnommen werden:

Finanzierung

Die Überführung der Mitarbeitenden von der alten in die neue Gehaltstabelle verursachte für den Kanton Bern Kosten von 0.3 Prozent der Lohnsumme. Die Übergangsbestimmungen verursachten Kosten von weiteren 0.3 Prozent der Lohnsumme. Diese gesamthaften Kosten von 0.6 Prozent der Lohnsumme gingen zu Lasten des individuellen Gehaltsaufstiegs per 1. Januar 2017. Je nach Personalstruktur können sich für andere Organisationen abweichende Kosten einer solchen Umstellung ergeben.

Die Einführung des degressiven Gehaltsaufstiegs erfolgte im Rahmen der ordentlichen Budgetmittel (im Voranschlag 2017 waren Mittel im Umfang von 1% Lohnmassnahmen eingestellt). In den Institutionen im Zuständigkeitsbereich der Gesundheits- und Fürsorgedirektion musste eine allfällige Einführung des degressiven Gehaltsaufstiegs deshalb insgesamt kostenneutral, d.h. im Rahmen der 1% Lohnmassnahmen, umgesetzt werden. 

Einführung des degressiven Gehaltsaufstiegs bei Gemeinden und subventionierten Institutionen

Gemeinden, subventionierte Betriebe und Schulen, welche das kantonale Gehaltssystem BEREBE anwenden, müssen entscheiden, ob sie den degressiven Gehaltsaufstieg ebenfalls einführen wollen oder nicht. Das Personalamt publiziert auf seiner Internetseite jährlich zwei Gehaltsklassentabellen, um sowohl für Organisationseinheiten mit degressivem und linearem Gehaltssystem die nötigen Informationen bereitzustellen: 

  • Eine Gehaltsklassentabelle mit degressiv ausgestalteten Gehaltsstufen für die Kantonsverwaltung sowie Gemeinden und subventionierte Betriebe, welche den degressiven Gehaltsaufstieg eingeführt haben. 

  • Eine Gehaltsklassentabelle mit 80 Gehaltsstufen à 0.75 Prozent für jene Gemeinden und subventionierten Betriebe, welche nicht auf den degressiven Gehaltsaufstieg umstellen.

Handbuch BERESUB

Die Institutionen im Zuständigkeitsbereich der Gesundheits- und Fürsorgedirektion sind in der Ausgestaltung ihrer Gehaltssysteme grundsätzlich frei. Allerdings richtet der Kanton die Staatsbeiträge maximal bis zu den dem Kantonspersonal gewährten Leistungen aus.

Für die Einreihung der Funktionen in den Institutionen des Gesundheits- und Fürsorgewesens ist das Handbuch BERESUB (PDF, 386 KB, 64 Seiten)  (Gehaltssystem für den subventionierten Bereich) massgebend. Die Vorgaben im Handbuch BERESUB sind für die Institutionen bei der Anstellung von Mitarbeitenden rechtlich nicht verbindlich. Bei der jährlichen Festlegung der Höchstgrenzen der anrechenbaren Heim- bzw. Spitexkosten wird die Einhaltung der Anstellungsbedingungen nach BERESUB vorausgesetzt.

Hinweis

Das Handbuch BERESUB wurde im Jahre 1996 im Zusammenhang mit dem Projekt BEsoldungsREvision des Kantons BErn (BEREBE) erarbeitet. Es hält somit grundsätzlich den damaligen Stand fest, d.h. in der Zwischenzeit neu geschaffene Ausbildungen sind darin nicht enthalten.


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.gef.be.ch/gef/de/index/direktion/ueber-die-direktion/beresub.html