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Beitritt zu einer von Kantonen Bern und Zürich getragenen Aktiengesellschaft Weiterer Schritt Richtung elektronisches Patientendossier

7. Juli 2017 – Medienmitteilung

Der Kanton Bern beabsichtigt, sich mit einem Aktienpaket von 50‘000 Franken an der kantonalen Trägerschaft der axsana AG zu beteiligen. Das hat der Regierungsrat beschlossen. Die im Sommer 2016 gegründete axsana AG baut derzeit die erforderliche IT-Infrastruktur unter anderem für das elektronische Patientendossier auf und wird diese auch betreiben. Der Regierungsrat wird dem Grossen Rat voraussichtlich in der März-Session 2018 für die Beteiligung an der weiteren Anschubfinanzierung des axsana-Projekts einen Kredit von maximal 1,8 Millionen Franken beantragen.

Ab 2020 sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz die Möglichkeit haben, ihre Gesundheitsdaten über ein elektronisches Patientendossier den behandelnden Ärzten oder Pflegepersonen zur Verfügung zu stellen. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion startete bereits 2016 die «BeHealth-Initiative», um die Gesundheitsbetriebe beim Aufbau eines elektronischen Netzwerks zu unterstützen. Diese elektronische Vernetzung ist nicht nur die entscheidende Voraussetzung für das elektronische Patientendossier, sondern auch für den Austausch von Informationen über die Behandlung zwischen Gesundheitsfachpersonen und Institutionen.

Zusammenarbeit mit Zürich

Im März dieses Jahres haben die Regierungsräte Pierre Alain Schnegg, Gesundheitsdirektor des Kantons Bern, und sein Zürcher Amtskollege, Regierungsrat Thomas Heiniger, beschlossen, die Kräfte für eine eHealth-Plattform zu bündeln und Synergien zu nutzen. Diese Zusammenarbeit nimmt konkrete Formen an. Der Kanton Bern beabsichtigt, sich an der kantonalen Trägerschaft der Betriebsgesellschaft axsana AG zu beteiligen, welche die Infrastruktur für den elektronischen Datenverkehr sicherstellt und auch betreiben wird. Die axsana AG wird heute zu je 50 Prozent vom Kanton Zürich und den Zürcher Leistungserbringern getragen.

Wie der Kanton Bern auf der Seite der öffentlichen Hand, sollen sich auf der anderen Seite auch die Berner Leistungserbringer beteiligen. Bern und Zürich beteiligen sich je hälftig an der Trägerschaft der öffentlichen Hand für die axsana AG, die grundsätzlich auch anderen Kantonen offenstehen soll. Der Regierungsrat hat dazu eine Ausgabe von 50‘000 Franken bewilligt.

Gleichzeitig hat der Regierungsrat die Gesundheits- und Fürsorgedirektion beauftragt, die erforderlichen Dokumente und eine Vorlage zuhanden des Grossen Rats für die erforderliche Beteiligung an der Anschubfinanzierung des bereits angelaufenen axsana-Projekts in der Höhe von maximal 1,8 Millionen Franken vorzubereiten. Darüber wird der Grosse Rat voraussichtlich im März 2018 befinden können.

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