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Jahresbericht 2016 des Kantonalen Laboratoriums Bern 6‘400 Lebensmittelbetriebe wurden im letzten Jahr kontrolliert

21. Februar 2017 – Medienmitteilung

Rund 6‘400 Lebensmittelbetriebe kontrolliert – bei rund 300 erhebliche oder grosse Mängel festgestellt: Die Kontrolleurinnen und Kontrolleure des Kantonalen Laboratriums Bern überprüften letztes Jahr wiederum zahlreiche Lebensmittelbetriebe wie Restaurants oder Bäckereien unter anderem auf die korrekte Verarbeitung, Kennzeichnung oder Hygiene. Dabei mussten sie im Vergleich zum Vorjahr bei mehr Betrieben erhebliche oder grosse Mängel beanstanden. Deutlich zugenommen hat die Zahl der Strafanzeigen.

Die Kontrolleurinnen und Kontrolleure des Kantonalen Laboratoriums Bern überprüfen täglich Betriebe und sind besorgt dafür, dass die Konsumentinnen und Konsumenten vor Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen geschützt werden, die ihre Gesundheit gefährden könnten. Sie schauen nicht nur auf einen hygienischen Umgang mit Lebensmitteln, sondern überprüfen auch die Deklaration der Ware. Im letzten Jahr nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantonalen Laboratoriums rund 6‘400 Lebensmittelbetriebe unter die Lupe.

Mehr erhebliche Mängel und Strafanzeigen

Wie bereits 2015 mussten sie bei rund 61 Prozent (3‘900) der kontrollierten Betriebe geringfügige Mängel beanstanden. Im Vergleich zum Vorjahr hat dagegen der Anteil der erheblichen oder grossen Mängel zugenommen. In 316 Betrieben stellten die Kontrolleure bei der Gesamtbewertung der Lebensmittelsicherheit Mängel fest, die sie mit erheblich oder gross taxieren mussten, was in der Regel einschneidende Massnahmen zur Folge hat. Damit ist der Anteil dieser Mängel von 3,4 auf 5 Prozent gestiegen. Die häufigsten Beanstandungen betrafen mangelhafte Hygiene, lückenhafte Dokumentationen der Selbstkontrolle, fehlende Kennzeichnung oder zu hohe Lagertemperaturen von vorgekochten Speisen. Stark zugenommen hat die Anzahl der Strafanzeigen. Waren es 2015 noch 122 mussten im letzten Jahr 224 Strafanzeigen eingeleitet werden. Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass vermehrt Betriebe mit einer bereits angedrohten Strafanzeige nach der erneuten Inspektion verzeigt werden mussten.

10‘900 Lebensmittel- und Trinkwasserproben

Das Kantonale Laboratorium hat im letzten Jahr insgesamt 10‘900 Proben von Lebensmitteln und Trinkwasser untersucht. Dabei mussten rund 1‘000 beanstandet werden, weil sie unhygienisch, verdorben oder sogar gesundheitsgefährdend oder nicht korrekt gekennzeichnet waren. Damit lag die Quote der Beanstandungen mit knapp 9,2 Prozent über dem Vorjahr, als sie 8,3 Prozent betrug.

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